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Standortentwicklung Südweststeiermark

In der gesamten Südweststeiermark ist die Baukultur seit mehreren Jahren Teil der regionalen Entwicklung. Nichtsdestotrotz ist weiterhin ein „Aussterben“ der lebendigen Ortskerne in der Region zu verzeichnen. Einkaufszentren an den Ortsrändern oder noch weiter entfernt prägen das Erscheinungsbild vieler Gemeinden der Südweststeiermark, aber auch vieler anderer Regionen Österreichs.

Im Rahmen des Projektes Standortentwicklung Südweststeiermark soll aktiv die erste der baukulturellen Leitlinien des Bundes, „Orts- und Stadtkerne stärken“ umgesetzt werden. Hierbei wird intensiv die Durchsetzung des Prinzips „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ verfolgt, das bedeutet, dass die Errichtung, Erhaltung und Nutzung der ortszentralen Immobilien Vorrang hat und Gemeinden diesbezüglich eine unumgängliche Pionierrolle einnehmen, um der weiteren Zersiedelung entgegenzuwirken

Informationen zum Projekt

Projektträger*innen

Regionalmanagement Südweststeiermark
LAG Schilcherland
LAG Südsteiermark

Projektlaufzeit

01/2020 – 12/2022

Förderung / Finanzierung

LEADER

Standortentwicklung Südweststeiermark

Die Projekt-Partnergemeinden (drei in der LAG Schilcherland, drei in der LAG Südsteiermark) durchliefen den Prozess einer Standortentwicklung um die räumlichen Potentiale, die Siedlungsstrukturen und zukünftige Herausforderungen jeder Gemeinde aufzuzeigen. Jede Gemeinde leuchtete im Zuge des Standortentwicklungsprozesses ihre eigenen Möglichkeiten und Schwerpunkte aus, um eine bestmögliche Orientierung für die Zukunft zu gewährleisten:

  • Leutschach: einstufiger Realisierungswettbewerb
  • Strass in Steiermark: Beteiligungsprozess und einstufiger Realisierungswettbewerb
  • Leibnitz: Beteiligungsprozess
  • St. Stefan ob Stainz: Beteiligungsprozess
  • Bad Schwanberg: Beteiligungsprozess und Erstellung eines Vorentwurfs
  • Deutschlandsberg: Beteiligungsprozess

Die vorliegenden Standortentwicklungskonzepte tragen zur nachhaltigen und verdichtenden Siedlungsentwicklung bei. Die relevanten Akteur*innen, wie Gemeinden und Grundeigentümer*innen haben sich vernetzt. Durch die Erarbeitung von nächsten Schritten und konkreten Planungen werden die Ortskerne der Gemeinden nachhaltig wieder belebt, was ein entscheidender Schritt für die nachhaltige städtebauliche Entwicklung dieser Gemeinden darstellt. Somit wird dem Aussterben der Ortkerne, der Zersiedelung und der Abwanderung entgegengewirkt und Raum für Mitgestaltung und Interaktion quer durch alle Bevölkerungsgruppen geschaffen.

Die Ergebnisse stehen den Gemeinden der Region als Best-Practice-Beispiele zur Verfügung.

Download Handbuch

Elisa Schwab, BSc

Regionalmanagerin
T: +43 676 845961319
e.schwab@eu-regionalmanagement.at

Ziele und Zielgruppen

Ziel ist, dass die am Ende der Projektlaufzeit vorliegenden sechs Standortentwicklungskonzepte, im Sinne der baukulturellen Leitlinien des Bundes, zur nachhaltigen und verdichtenden Siedlungsentwicklung beitragen.

Die Region Südweststeiermark hat sechs Konzepte zu unterschiedlichen Thematiken/Gemeinden vorliegen und kann somit auf die Vorteile dieses Werkzeugs der Baukultur mit Beispielen verweisen. Vielfältige Räume für beispielsweise junge Menschen in der Region werden geschaffen. Anhand von Leerstandskatastern kann ein Überblick über nutzbare Objekte geschaffen werden. Die relevanten Akteur*innen (Gemeinden, Grundeigentümer*innen, interessierte Nachnutzer*innen) haben sich vernetzt. Modelle zur Nachnutzung zeigen Möglichkeiten auf. Die Vitalisierung von Ortskernen durch das Aufzeigen und die Vermarktung von Leerständen belebt Gemeinden. Dadurch haben sich neue Räume für ein soziales Miteinander entwickelt und Handels-, Gewerbe-, Industrie- oder Ausbildungseinrichtungen finden einen attraktiven Standort vor. Andere Gemeinden der Region werden die Erfahrungen nutzen um selbst dieses Werkzeug anzuwenden.

Allgemeines Ziel der Standortentwicklungen ist es, diese Ortszentren (Leerstände oder potentielle Zentren) wieder mit Leben zu füllen, um einerseits den sozialen Zusammenhalt in der Region zu stärken und andererseits die Versorgungssicherheit und Lebensqualität vor allem in den stark peripheren Gemeinden zu heben.

Durch die Nachnutzung öffentlicher Gebäude, z.B. durch die Strukturreform frei gewordene Gemeindeämter oder geschlossene Schulen, kann einerseits sozialen Vereinen, aber auch Kleinbetrieben und Dienstleister*innen die Möglichkeit günstiger Räumlichkeiten geboten werden. Wichtig ist dafür die Zusammenarbeit mit Gemeinden, Hauseigentümer*innen, Raumplaner*innen und den interessierten sowie relevanten Vereinen. Eine Ersterhebung der Leerstände und Pilotumsetzungen mit Vorzeigecharakter sowie Konzepte zur Ortskernbelebung sind geplante Maßnahmen, die zur Zielerreichung angedacht sind. Aktive Mitgestaltung und Engagement der Bewohner und Bewohnerinnen sind ausdrücklich erwünscht. Durch die individuelle Ausgangslage jeder einzelnen Projektpartnergemeinde werden unterschiedliche, teilweise übertragbare Entwicklungskonzepte, zur Ortskern- und Zentrumsbelebung entstehen.

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