Projekte 2014-2020

Genehmigte Leader Projekte der Südsteiermark 2014-2020:

Projekttitel: Nachnutzung Leibnitzer Feld West – Entwicklungsphase 1
Projektträger: ARGE Leibnitzerfeld West
Projektlaufzeit: 01.01.2016 – 31.12.2017

Kurzbeschreibung:
Im Projekt soll ein Masterplan für die Nachnutzung der Schotterabbauflächen des Leibnitzer Feldes entwickelt werden. Der Masterplan umfasst eine wirtschaftliche (a) und eine planerische Komponente (b):

  • Ad a) Eine Entwicklungsstrategie unter Einbindung aller Akteure stellt die Fortsetzung des vorbereitenden Projektes dar, welches die Nutzungskonflikte am Standort gelöst hat und die Realisierung einer neuen Verkehrslösung brachte. Darauf aufbauend bindet nun eine Machbarkeitsstudie private Initiativen mit ein, koordiniert diese und stellt die wirtschaftliche Tragfähigkeit dar.
  • Ad b) Ziel des planerischen Ansatzes ist es – ausgehend vom bestehenden funktionalen Geländeplan – die konkrete Entwurfs- und Einreichplanung zu erstellen.
    Nach Abschluss der Planungsphase werden seitens der ARGE zielgerichtete Investitions-maßnahmen zur Attraktivierung des Areals bewerkstelligt. Dazu zählen ein Pier mit Leuchtturm als Landmark, Zugangsbeschränkungen und Betriebsimmobilien (diese Investivmaßnahmen sind Teil der Phase 2)
    Begleitend dazu werden ein Marketingkonzept als Basis für die Realisierung von Werbe-maßnahmen und zielgerichtete PR-Maßnahmen vorangetrieben.

Projekttitel: Naturvermittlung für Kinder
Projektträger: Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH – Naturpark Südsteiermark
Projektlaufzeit: 01.01.2016 – 31.12.2018

Kurzbeschreibung:
Durch die starke Vernetzung der Naturpark-Schulen und Naturpark-Kindergärten mit den NaturvermittlerInnen und die regelmäßige Präsentation in der Öffentlichkeit wird das Bewusstsein über Naturpark-Inhalte und Ziele in der Bevölkerung verankert. Die zertifizierten Naturpark-Schulen und Naturpark-Kindergärten arbeiten gemeinsam mit dem Naturpark und seinen ExpertInnen an der Umsetzung der Kriterienkataloge und tragen stolz das Prädikat „Österreichischer Naturpark-Kindergarten“ und „Österreichische Naturparkschule“. Dazu werden jährlich Schwerpunktprojekte erarbeitet und diese beim Markt der Artenvielfalt und weiteren Aktionstagen des Naturparks präsentiert.

So werden einerseits die Naturpark-Inhalte zum Ziele der Bewusstseinsbildung bei den Schulen, Kindergärten, PädagogInnen, Eltern und Gemeinde verankert und durch die Arbeit mit externen ExpertInnen vertieft und andererseits werden die NaturvermittlerInnen und Naturpark-ExpertInnen der Region besser in den  Naturpark eingebunden und bekommen die Möglichkeit in der Südsteiermark tätig zu sein.


Projekttitel: Bogensporthalle Großklein (Kleinprojekt)
Projektträger: UBSC Artemis Steiermark
Projektlaufzeit: 10.12.2015 – 31.01.2016

Kurzbeschreibung:
In Großklein soll der seit Jahren etablierte und generationsübergreifende Bogensportverein UBSC Artemis Steiermark mit der Schaffung einer ganzjährig nutzbaren Bogensporthalle eine Wintertrainingsmöglichkeit für den Breiten- und Leistungssport erhalten. Durch die zentrale Lage der jahrelang leer gestandenen ehemaligen Tischlerei, die nun für den Bogensport adaptiert wird, wird eine öffentlich erreichbare Alternative zu den traditionellen Freizeitangeboten geschaffen. So kann der in den Sommermonaten bereits seit Jahren beliebte Sport auch in den Wintermonaten ausgeübt werden und stellt für Menschen aller Altersgruppen ein ganzjähriges Gesundheitsangebot dar. Besonders Mädchen, Frauen und ältere Menschen finden mit dieser Sportart Zugang zu Bewegung und Gemeinschaft. Ein aktives lebendiges, generationsübergreifendes Vereinsleben wird somit gefördert.

  • Schaffung einer volltauglichen Winter- und Schlechtwetterhalle insbesondere für den Bogensport und Gesundheitsvorsorge, die öffentlich und damit umweltfreundlich erreichbar ist, was besonders für die Jugendlichen von großem Vorteil ist.
  • Förderung eines aktiven lebendigen generationsübergreifenden Vereinslebens
  • Belebung des Vereinslebens durch ganzjähriges Vereinshaus und Erweiterung des Vereinsangebots.
  • Zurverfügungstellung eines dringend notwendigen adäquaten Trainingszentrums für Breitensport- wie Leistungsschütz/innen.

Projekttitel: Umsetzung des Gabersdorfer Mobilitätskonzepts
Projektträger: Gemeinde Gabersdorf
Projektlaufzeit: 01.01.2016 – 30.06.2019

Kurzbeschreibung:
Als integrativer Ansatz zur Mobilität in Gabersdorf wurde die Idee der „Gabersdorfer Mobilitätskarte“ entwickelt. Ziel der Gabersdorfer Mobilitätskarte ist es, ein kundenfreundliches Angebot zu schaffen, welches sowohl Alternativen zum motorisierten Individualverkehr bietet, als auch die Verkehrssituation in der Gemeinde entschärft und trotzdem dem steigenden Mobilitätsbedarf der Bevölkerung gerecht wird. Die Gabersdorfer Mobilitätskarte stellt ein Mobilitätsgesamtpaket dar, das mehrere Mobilitätsangebote  inkludiert:

  • Gemeindebus mit alternativem Antrieb (1. österreichweit)
  • Fahrradverleihpool
  • Mobilitätspaket
  • E-Carsharing (Pilotversuch)

Sie ist von allen BürgerInnen der Gemeinde käuflich erwerbbar. Sie schafft ein passendes Anreizsystem zur Wahl umweltfreundlicher Verkehrsmittel für die Bevölkerung. Zum Ausbau der regionalen Mobilität und zur Ermöglichung regionaler Mobilität ohne privaten Pkw werden zukünftig weitere Mobilitätsangebote in die Gabersdorfer Mobilitätskarte integriert. Die flexible Nutzung unterschiedlicher Mobilitätsangebote ist dadurch je nach Bedarf möglich (Multimodalität). Die Mobilitätskarte selbst wirkt dabei als Dachmarke für erfolgreiche Bewusstseinsbildung.


Projekttitel: Ressourcenschonender Technikeinsatz im steirischen Weinbau (Phase 1)
Projektträger: Weinbauverband Steiermark
Projektlaufzeit: 18.12.2015 – 30.06.2016

Kurzbeschreibung:
Im Rahmen einer Informationskampagne werden zahlreiche Weinbauern davon überzeugt ihr Betriebe (bio- sowie konventionell) freiwillig im Rahmen des 3jährigen LEADER-Projektes Ressourcenschonender Technikeinsatz im steirischen Weinbau auf ressourcen- und umweltschonende Technik umzustellen. Engagierte Praktiker erwerben im Rahmen des Projektes entsprechende Kompetenzen. Dieses Know-how geben sie in Beratungen und Schulungen an ihre BerufskollegInnen weiter. Im Zentrum steht die Entwicklung und Anwendung einer umweltfreundlichen Pflanzenschutztechnik sowie eine Herbizid-freie Produktion durch eine regional angepasste Technik der Bodenbearbeitung. Dieses Projekt fördert die Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Betriebe, trägt zur Schonung der regionale Ressourcen (Wasser, Böden, Energie) bei und wertet die steirischen Anbaugebiete durch weniger Lärm und Pestizideinsatz auf.


Projekttitel: Pflegedrehscheibe & Demenzservicestelle
Projektträger: Sozialverein Deutschlandsberg
Hauptverantwortliche LAG: Schilcherland (610)
Projektlaufzeit: 01.01.2016 – 31.03.2018
Kooperationsprojekt Südsteiermark & Schilcherland

Kurzbeschreibung:
A.
In den Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg gibt es keine (unabhängige) Informations-, Koordinierungs- und Beratungsstelle in allen Fragen der Pflege und Betreuung für Bewohner, Gemeinden und Träger. Die Demenzservicestellen in Deutschlandsberg und Leibnitz bieten lediglich ein Informations- und Trainingsangebot sowie die Pflegeberatung lediglich rund um das Thema Demenz.
Die Pflegedrehscheibe hat das Ziel Fragen bezüglich Pflege und Betreuung zu klären und rasch zu formieren, sowie im Sinne eines Case- und Caremanagement Betroffene und Angehörige mit ihren Fragen zu begleiten.

B. Das Projekt „Demenzservicestellen“ wurde im Jahre 2013 mit einer Demenzservicestelle in der Bezirkshauptmannschaft Deutschlandsberg als erste Stelle in Steiermark von der damals zuständigen Landesrätin Edlinger-Ploder offiziell eröffnet.
Die Demenzservicestelle in der Bezirkshauptmannschaft Leibnitz bietet ihre Leistung seit dem 01.01.2015 an. Diese Stellen für alle Betroffenen und Angehörigen kostenlos bieten eine individuelle Angehörigenberatung, Vermittlung von Wissen zu demenzspezifischen Fragen, Pflegeberatung und Diagnostik im Förderbereich.
Da eine Demenzerkrankung mit einer durchschnittlichen Dauer zwischen acht und zehn Jahren derzeit medizinisch nicht heilbar ist, wird ein präventiver Ansatz in der Bevölkerung zur Information, Diagnose und Früherkennung und Demenzförderung (Training) bei frühen Stadien verlangt.
Zur Entlastung der Angehörigen wäre auch das Leistungsangebot einer stundenweisen Betreuung und die Implementierung des  Zeithilfsnetzwerkes vordringlich. Zur Abdeckung des steigenden Demenzförderungsbedarfes in der Region Südweststeiermark ist auch der  3. Ausbildungsgang zu MAS- Demenztrainerinnen für das Frühjahr 2016 gemeinsam mit der Alzheimerakademie Bad Ischl in Deutschlandsberg notwendig.


Projekttitel: Neben dir (Kleinprojekt)
Projektträger: LeibnitzKULT
Projektlaufzeit: 15.01.2016 – 30.09.2016

Kurzbeschreibung:
In der vorliegenden VA-Reihe werden Nähe und Distanz gegenüber der Vielfalt an Menschen und ihren Äußerungen, Kultur und Kulturen in Leibnitz konstruktiv zur Sprache gebracht. Eine persönliche Auseinandersetzung der Menschen in der Kleinregion Leibnitz mit Protagonisten dieser aktueller Entwicklungen sowie Expertinnen und Experten wird ermöglicht.
Es bleibt die Frage, wie ich mit der beschriebenen „Nähe“ und der erwünschten oder gewohnten Distanz umgehe. Vieles geschieht „neben mir“, ohne dass ich es eigentlich so nahe bei mir haben möchte. Die Veranstalter nähern sich der Frage nach Nähe und Distanz mit der Frage „Wer ist mein Nächster?“ Landesweit und international hat diese Ausrichtung derzeit deutlich hohes Gewicht.
Fokus auf die „neue Nähe“: durch soziale Netzwerke, Präsenz anderer Kulturen, neue Konsummöglichkeiten, neuer Möglichkeiten kultureller Betätigung und Kulturteilhabe sind persönliche Nähe und Distanz dieser Gegebenheiten nicht mehr ausschließlich selbstbestimmt und steuerbar. Ein wesentlicher Fokus der Veranstaltungsreihe liegt in der Präsentation und Auseinandersetzung mit Kompetenzen, um mit dieser „neuen Nähe“ umgehen zu können.


Projekttitel: Arbeitsgruppe Kulturplattform Südsteiermark (Kleinprojekt)
Projektträger: LeibnitzKULT
Projektlaufzeit: 01.01.2016 – 31.12.2016

Kurzbeschreibung:
Durch die Organisation von Workshops für KulturakteurInnen der Region soll der Start der
Erstellung einer Kommunikationsplattform gegeben werden.
Durch die Analyse der Vereinsstrukturen und Aktivitäten der kulturellen Vereine und der Recherche im Bereich der Kultureinrichtungen, Vereine und Museen soll eine Plattform entstehen, die gemeinsam am Ziel einer Bezirksdatenbank weiterarbeitet und bei Bedarf die Ausweitung auf die Nebenbezirke betreibt. Dazu benötigt es die Recherche bestehender Veranstaltungskalender und Netzwerke, Vorbereitung und Konzeption der  Workshops/Arbeitskreise, vier Arbeitskreistreffen, eine Abschlussveranstaltung und Dokumentation und Evaluation.
Die Entwicklung von Strategien zur Umsetzung des Großprojektes Kulturplattform soll hier starten. Mit der Kommunikationsplattform Kultur soll eine Plattform, die die Profilierung der Kultureinrichtungen und Positionierung der Region zum Ziel hat entstehen und weiters an der Verbesserung des Marketings und Vertiefung bestehender Kooperationen und Initiierung von Partnerschaften (Tourismusverbände, Leibnitz Lädt ein, Naturparkzentrum, Kultureinrichtungen) arbeitet. Das Zusammenführen der Akteure aus Kultur, Tourismus, Wirtschaft ist hier sehr wichtig, das Sichtbarmachen von Kulturschaffenden und Kulturangeboten ebenso.


Projekttitel: Attraktivierung Archäoregion Südweststeiermark
Projektträger: ASIST – Archäologisch-Soziale Initiative Steiermark
Hauptverantwortliche LAG: Südsteiermark (613)
Projektlaufzeit: 01.01.2016 – 31.03.2020
Kooperationsprojekt Südsteiermark & Schilcherland

Kurzbeschreibung:
Drei Hauptkomponenten des Projektes:
A) Erlebbare Geschichte – anschaulich dargestellt: Ausarbeitung eines Vermittlungskonzepts und Workshop-Programms. Schwerpunkt Kelten und Römer: Retznei, Frauenberg, Flavia Solva (LAG Südsteiermark); Schwerpunkt Mittelalter: Deutschlandsberg, Schwanberg (LAG Schilcherland)
B) ArchäoTerminals – Virtuelle Rekonstruktionen und Modelle: Zur anschaulichen Darstellung werden virtuelle Rekonstruktionen erstellt, die die vollständige Darstellung der Anlagen (Tempel Frauenberg), Thermenanlagen (Retznei), Burg und Befestigung (Schwanberg), prähistorische Vorläufer und mittelalterliche Burganlage mit dem polygonen Turm (Deutschlandsberg) erlauben.
C) Publikationen – öffentlichwirksame Darstellungen/Leitfäden und Materialvorlagen: Schwanberg, Deutschlandsberg, Retznei, Frauenberg: Die häufig nur für die Fachwelt zu erschließende Bedeutung von Fundstellen wird durch eine Bearbeitung und Vorlage, die sich an die breite Öffentlichkeit richtet, mehrsprachig und zum Teil kindgerecht konzipiert, weiter bekannt gemacht.


Projekttitel: Bildungspotentiale Südweststeiermark
Projektträger:
Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH
Hauptverantwortliche LAG: Schilcherland (610)
Projektlaufzeit: 01.05.2016 – 31.12.2018
Kooperationsprojekt Südsteiermark & Schilcherland

Kurzbeschreibung:
Mit dem Projekt Bildungspotentiale Südweststeiermark wird ein neues, innovatives Konzept entwickelt, in dessen Rahmen auch die regionalen Bildungsmessen in Deutschlandsberg und Leibnitz zu Veranstaltungen etabliert werden, bei denen alle Zielgruppen der Region – Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Eltern, Ältere Personen, Menschen mit Beeinträchtigung – entsprechende, diversitätsorientierte Angebote zur Bildungs- und Berufsorientierung erhalten. Zusätzlich wird das Thema auch außerhalb der Bildungsmessen fokussiert. Durch Veranstaltungen, Vorträge, Workshops und Projekte soll möglichst allen BewohnerInnen der Region auf sie zugeschnittene Informationen zugänglich gemacht werden. Dies stärkt im Sinne der Chancengleichheit vor allem auch „benachteiligte“ Gruppen in ihrer Kompetenz zum Thema Bildung und Berufsorientierung (Ältere Personen, Menschen mit Beeinträchtigung, Frauen, Neets etc.). Dies geschieht methodisch direkt (Messe, Projekte etc.) aber auch indirekt g (Vorträge für MultiplikatorInnen, Eltern von bspw. Kindern mit Behinderung etc.). Stärkerer Fokus wird auch auf das Thema Lehre und Region, bzw. Berufsorientierung für Kinder gelegt werden.


Projekttitel: Begegnung in Bewegung
Projektträger:
Stadtgemeinde Leibnitz
Projektlaufzeit: 01.06.2016 – 31.12.2018

Kurzbeschreibung:
Durch die Ausstattung der Stadtgemeinde Leibnitz mit einfachen Sportgeräten im Freien an bereits dafür charakteristischen Orten soll die Begegnung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen angeregt werden. In der – jetzt geplanten – 1. Stufe soll die Erstausstattung der Geräte im Sportbereich des Freizeitzentrums und im Stadtpark im Umfeld des bestehenden Kinderspielplatzes errichtet werden. Durch eine generationenoffene und behindertengerechte Ausführung der Begegnungs-/Bewegungsbereiche mit hohem Aufforderungscharakter soll ein sinnvolles Freizeitan-gebot geschaffen und die soziale Integration verschiedenster Bevölkerungsgruppen gefördert werden. Nach einer Evaluierung der Nutzerfrequenzen und der Akzeptanz sollen dann im Landschaftspark Grottenhof in Abstimmung auf die zu erhebenden Nutzerwünsche in der folgenden 2. Phase weitere Geräte und Anlagen eingerichtet bzw. ergänzt werden. IT-orientierte Guidesysteme sollen mit persönlicher Betreuung durch Vereine aller Art und die Schulen kombiniert werden.


Projekttitel: Naturpark Spezialitäten
Projektträger: Verein Naturpark Spezialitäten
Projektlaufzeit: 01.04.2016 -31.03.2019

Kurzbeschreibung:
Um den schwierigen Bedingungen in der Landwirtschaft entgegenzusetzen und Betrieben und Konsument/innen neue Perspektiven aufzuzeigen, wurde im Jahr 2015 der Verein Naturpark Spezialitäten Südsteiermark gegründet. Den beteiligten Betrieben versuchen gemeinsame Wege für Weiterentwicklung ihrer Betrieben und ihrer Produkte zu finden und gleichzeitig einen hohen Anspruch an Veredelung, Arbeitsweisen und somit auch den Schutz der Kulturlandschaft voranzutreiben. Die Betriebe wollen im Naturpark produzierten Lebensmittel und Produkte gemeinsam vermarkten, u.a. mittels neu zu erstellender Website inklusive Webshop. Um die Beteiligten zu stärken wird großer Wert auf die Vernetzung gelegt, dies soll u.a. durch Expert/innenvorträge, Exkursionen und Schulungen zu Schwerpunktthemen geschehen. Ebenso wird eine Koordinationsstelle eingerichtet, die die Bereiche Logistik, Verkauf und Kundenbetreuung managt. Durch das Projekt entsteht eine regionale Initiative, die neben der Produktion Bewusstseinsbildung betreiben will und aktive Kulturlandschaftspflege vorlebt. Um dafür eine fundierte Basis zu schaffen, ist eine biologische Begleiterhebung geplant. Für teilnehmende Betriebe entsteht eine zusätzliche Einnahmequelle. Für interessierte Betriebe wird eine Einkommensmöglichkeit aufgezeigt.

Mitgliedsbetriebe Naturpark Spezialitäten


Projekttitel: Seilrutschen Walderlebnis Skringer
Projektträger:
PG Skringer
Projektlaufzeit: 12.04.2016 – 28.02.2018

Kurzbeschreibung:
Auf einem weitläufigen Wald-Gelände entsteht ein Seilrutschen-Parcours in der Südsteiermark. Der Parcour zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht aus einer Aneinanderreihung von Rutschen besteht, sondern immer wieder Waldstrecken dazwischen zu bewältigen sind, auf dem Wissen über den Wald vermittelt wird. So entsteht ein völlig neues Erlebnis zwischen Wanderung, Bildung und Abenteuer. Geführt werden die BesucherInnen von kompetenten TrainerInnen die speziell dafür ausgebildet werden. Im Mittelpunkt der geführten Touren (2 Varianten stehen zur Verfügung) steht das eigene Erlebnis und der Naturgenuss.

Folder_Seilrutschen Skringer


Projekttitel: A Platzerl für an Jed´n
Projektträger:
Gemeinde St. Johann i.S.
Projektlaufzeit: 01.06.2016 – 31.12.2016

Kurzbeschreibung:
Die Gemeinde St. Johann i. S. und die örtliche Landjugendortsgruppe nahmen sich der Aufgabe an einen ungepflegten und brachen Platz inmitten des Ortskerns zu gestalten.
Nach Besprechungen mit den örtlichen Vereinen, dem Kindergarten und der Volksschule wurde beschlossen, einen Platz zu gestalten der Ruhe und der Generationen übergreifend genutzt werden kann. Zur Ideensammlung veranstaltete die Landjugend im Herbst des vorigen Jahres bereits einen Ideen-Tag zu dem die gesamte Ortsbevölkerung schriftlich eingeladen wurde. Dabei wurde einen Nachmittag lang Ideen gesammelt und viele wichtige Gespräche zur Ideenfindung geführt.Die Landjugendmitglieder sind aus den verschiedensten Berufsgruppen und freuen sich schon darauf ihr Können in den Platz miteinzubringen. Da uns die Regionalität sehr wichtig ist werden für die Arbeiten nur Unternehmen aus der eigenen Gemeinde und der näheren Umgebung herangezogen. Dadurch, dass die Gemeindebevölkerung in die Planung miteingebunden wurde und die Jugend des Ortes aktiv am Projekt beteiligt waren wird auch der Platz bestimmt auch gut angenommen und genutzt werden. Durch die Einbindung des Platzes in den Weg der Sinne hat er auch für den Tourismus in der Gemeinde und der Region einen wichtigen Stellenwert. Das Projekt „A Platzerl für an Jed´n“ ist ein Vorzeigeprojekt, da man versucht die Bevölkerung in die Planung und Umsetzung aktiv miteinbindet. Ganz nach dem Motto „Von den Leut für die Leut“.


Projekttitel: Baukultur 2015+
Projektträger:
Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH
Projektlaufzeit: 01.06.2016 – 31.12.2019

Kurzbeschreibung:
Baukultur findet sich in vielen Bereichen unseres Alltages. Sie ist eine Symbiose aus Funktion und Gestaltung. Viele kleinere und größere, bauliche und landschaftliche Elemente und Strukturen prägen unser Umfeld für Generationen. Die Art und Weise dieses Miteinanders zeichnet unsere Umwelt. Es obliegt allen, ihren Möglichkeiten entsprechend einen Beitrag zur Baukultur zu leisten und diesen auch zu leben. Wir wollen Baukultur bewusst und gemeinsam gestalten! Die Umsetzung von gezielten Maßnahmen und Aktionen zur Verbreitung und Stärkung des Themenfeldes Baukultur hat im Bezirk Leibnitz schon seit langem Tradition. Mit dem Projekt Baukultur 2015+ soll an die bisherige Aktivitäten angeknüpft, und das Engagement im Schilcherland und dem steirischen Vulkanland intensiviert werden. Durch die Vision Baukultur und authentische Architektur ist auch eine theoretische Grundlage im Vulkanland geschaffen, um die Ziele für einen authentischen Lebensraum zu erhalten und zu verbessern.

  • Schwerpunkt Tourismus und Wirtschaft (Broschüre, Wanderausstellung, Baukulturakademie)
  • Schwerpunkt Gemeinden (Gestaltungsbeiräte; Ortskern/Ortsrand; Objektplanungen und Wettbewerbe)
  • Schwerpunkt Schulen und Bewusstseinsbildung (Raum macht Schule, Zusatzschwerpunkt landwirtschaftliche Schulen)
  • Bewusstseinsbildung innerhalb der Regionen sowie Erfahrungs- und Know How- Austausch (Presse- und Medienarbeit, Bürgermeisterfrühstück, Studienreisen)

Projekttitel: Kinderregionsführer Naturpark Südsteiermark
Projektträger:
Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH – Naturpark Südsteiermark
Projektlaufzeit: 01.06.2016 – 31.12.2017

Kurzbeschreibung:
Gemeinsam mit den Kindern (Schulen) aus den Naturparkgemeinden werden 14x unter dem Motto „Ich sehe was, was du nicht siehst“ Workshops durchgeführt. Die Kinder beschreiben ihre regionalen Highlights, mit besonderer Berücksichtigung der Natur-und Kulturlandschaft. Um die Idee die Region mit Kinderaugen zu betrachten umzusetzen, sollen auch Erwachsene (Gemeindeverantwortliche, LehrerInnen, Tourismus) in einem Workshop mitarbeiten. Die Sammlung wird vervollständigt durch einen Fragebogen, der an weitere Schulen, sowie an verschiedenen Vereine (z.B. Landjugend, Jungschar), mit der Bitte um Beantwortung, versendet wird. Durch Informationsaustausch wird der Kinderregionsführer in 5 Kinderredaktionen finalisiert. Die gesammelten Inhalte werden in ein eigenes kinderfreundliches Layout verpackt. Die Texte werden für Kinder gut lesbar verfasst. Aus der gesamten Dokumentationen entsteht ein innovatives und informatives Buch + Karte über den Naturpark aus Kinderperspektive.


Projekttitel: NIKULT
Projektträger:
Die Weinbergler – Kultur- und Theaterverein
Projektlaufzeit: 01.05.2016 – 30.04.2017

Kurzbeschreibung:
Das „NIKULT“-Zentrum wurde in einer ersten Stufe in ein früher als Lager und Wirtschaftshof der Marktgemeinde St. Nikolai i.S. genutztes Gebäude weitgehend in Eigenregie und mit gespendeten Materialien eingebaut. Nunmehr soll weiterführende Infrastruktur geschaffen und Adaptierungen durchgeführt werden. Das Kulturzentrum soll als Ganzes barrierefrei sein und jungen, am Theater und sonstig kulturell interessierten Menschen einen kostenfreien und unkomplizierten Zugang zu Räumlichkeiten bieten, in denen sie ihre Aktivitäten frei aber auch unter Anleitung ausleben können.

Die Betreuungsstelle „Föhrenhof“ erhält für kulturelle und handwerkliche Aktivitäten ihrer Klienten mit Handicap eine Heimstätte. Nunmehr sollen die Einrichtungen völlig barrierefrei (Rampe, Sanitäranlagen etc.) adaptiert werden und ein Raum als Probenraum für das geplante „Nachwuchstheater“ und Amateurmusiker ausgebaut und eingerichtet werden. Das Mauerwerk im Umgebauten Bereich soll durch Malerarbeiten finalisiert werden. Ebenso ist dies für den Probenraum nötig.

Durch den barrierefreien Zugang soll auch die Einbeziehung der Menschen mit Handicap, die die Lebenshilfe („Föhrenhof“) im Gemeindegebiet an zwei Standorten betreut, für kulturelle, handwerkliche und auch körperliche Aktivitäten aktiv möglich sein.


Projekttitel: Wasserinformations-Hotspot und Aussichtswarte Weinleiten
Projektträger:
Wasserverband Leibnitzerfeld Süd
Projektlaufzeit: 01.06.2016 – 31.03.2019

Kurzbeschreibung:
Neben dem neuen Trinkwasserbehälter des WV Leibnitzerfeld Süd erfolgen die Errichtung eines innovativen Wasserinformations-Hotspot mit Informationstafeln zum Thema Trinkwasserversorgung und der Aussichtswarte „Weinleiten“ mit Blick über das gesamte Versorgungsgebiet. Der Wasserinformations-Hotspot ist eingebettet in einen kleinen Park mit einem Trinkbrunnen und Wasserspielen. Ausgehend von Informationstafeln in den beiden Ortschaften Gamlitz und Ehrenhausen werden Wegbeschilderungen zum Wasser-informations-Hotspot Weinleiten für Wanderer und Autofahrer errichtet.
Durch die Öffentlichkeitsarbeit wird eine Bewusstseins- und Wissensbildung um die zentrale wirtschaftliche Bedeutung der Trinkwasserversorgung für die Region, vor allem für den Weinbau und Tourismus erreicht. Ohne eine ausreichende Versorgung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser gibt es keinen Fortbestand und keine weitere Entwicklung im Weinbau und im Tourismus, den beiden tragenden wirtschaftlichen Säulen der Region Naturpark Südsteiermark. Ein weiterer Informationsschwerpunkt ist in Verbindung mit dem Blick über die Landschaft dem Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft gewidmet. Es erfolgt eine Verlinkung mit dem Motorikpark Gamlitz mit 140.000 Besuchern pro Jahr und eine intensive Zusammenarbeit mit dem Naturpark Südsteiermark.


Projekttitel: MOBIL Südwest
Projektträger:
Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH
Projektlaufzeit: 08.11.2016 – 07.11.2019
Kooperationsprojekt Südsteiermark & Schilcherland

Kurzbeschreibung:
Die öffentliche Verkehrsanbindung abseits der Ballungszentren stellt in der Region Südweststeiermark eine wesentliche Herausforderung dar.
Das im Projekt zu erarbeitende Mikro-ÖV-System dient als Zu- und Abbringer zu öffentlichen Verkehrsnetzen (S-Bahn, Linienbus) und bedient die Gemeinden/Region auf Bestellung über ein einheitliches Kundenservice zwischen definierten Sammelhaltepunkten. Zu- und Abbringerzeiten sollen zudem in bestehende Auskunfts- und Ticketing Systeme eingebunden werden (z.B. Verkehrsverbund).

Die Umsetzung eines großflächigen und einheitlichen Mikro-ÖV-Systems in der Region Südweststeiermark wird eine bedarfsgerechte ÖV-Grundversorgung in Ergänzung zum bestehenden ÖV-Linienverkehr für alle BewohnerInnen und den Tourismus in der Südweststeiermark ermöglicht. Flexibleren Verbindungen und Lösungen außerhalb des Linienverkehrs sorgen zudem für neue Angebote und Entwicklungsmöglichkeiten in und für bisher benachteiligte Gemeinden der Südweststeiermark.

Homepage MOBIL Südwest


Projekttitel: Hengist Best-of
Projektträger: Verein Kulturpark Hengist
Projektlaufzeit: 01.03.2017 – 31.08.2018

Kurzbeschreibung:
Das Projekt Hengist Best-Off zielt darauf ab, das archäologisch-historische Wissen über eine der bedeutendsten Kulturlandschaften der Steiermark, die Region Hengist, zu verbreiten, attraktivieren und aufzuwerten.
Übergeordnetes Ziel ist eine Stärkung des Bewusstseins für das kulturelle Erbe dieser Region anhand einer verbesserten Kenntnis. Für eine breitenwirksame Vorstellung werden erstmals alle archäologischen Fundstellen und historisch bedeutsamen Kulturdenkmale dieser Region in Verbindung mit Daten des Denkmalschutzes, des Katasters und der Raumplanung in einem geografischen Informationssystem zusammengeführt und ausgewertet. Eine Open-Access Präsentation dieser Kulturlandschaft sowie ein gedruckter Führer zu den 30 bedeutendsten Kulturdenkmalen sollen den Tourismusverbänden wie auch den touristischen Leistungsträgern ein  Instrument in die Hand legen, diesen kulturellen Wert zu bewerben und wirtschaftlich auszuschöpfen. Dies geschieht im gegenseitigen Nutzen zu den Bestrebungen der Archäologie, des Denkmalschutzes und der Raumplanung und fördert so nachhaltig den Schutz und die Pflege des kulturellen Erbes.


Projekttitel: Innovationen für den biologischen Landbau
Projektträger: Verein Bioernte Steiermark
Projektlaufzeit: 01.10.2016 – 30.05.2020
Kooperationsprojekt: Steirisches Vulkanland (Lead-LAG); Hügelland östlich von Graz – Schöckelland; Almenland & Energieregion Weiz – Gleisdorf; Südsteiermark

Kurzbeschreibung:
Informationsveranstaltungen rund um den Bio-Landbau sollen die Chancen für den einzelnen Betrieb und für die Wertschöpfung in den Regionen aufzeigen und zu einem wichtigen Thema machen, das auch von den Medien aufgegriffen werden soll. Das Aufzeigen von umwelt- und klimarelevanten Anknüpfungspunkten der biologischen Wirtschaftsweise erhöht Akzeptanz
und Stellenwert der Biobetriebe in der Gesellschaft.
Seminare, Exkursionen, Feldtage und das Anlegen von Innovationsflächen finden zu den Themen Vielfalt in der Fruchtfolge, Erosionsschutz und Humusaufbau mit Zwischenfrüchten und Alternative Ansätze in der biologischen Bodenbewirtschaftung statt. Sie tragen zur Weiterbildung der bäuerlichen Bevölkerung und zur Entscheidungsfindung Richtung Umstellung auf Bio und vor allem zur erfolgreichen Bewirtschaftung bei.
Die Konzeptionierung, Entwicklung und Umsetzung, einer automatischen Gerätenachführeinheit als Lenksystem für landwirtschaftliche Anbaugeräte welches insbesondere auch für Hangflächen optimal geeignet ist, stellt Biolandbau als modernes Betriebswirtschaftssystem für eine effiziente und ressourcenschonende Landwirtschaft der Zukunft vor. Kulturen wie Kümmel, Anis, Mohn, Fenchel, Bockshornklee usw. führen zu einer Verschönerung des regionalen Landwirtschaftsbildes, wodurch die Tourismusgebiete profitieren. Bio-Ackerbau kann in einer Region nie isoliert gesehen werden. Daher werden auch die Fachbereiche Grünlandbewirtschaftung und Weinbau mit gezielten Veranstaltungen zur optimalen Weiterentwicklung auf Basis der biologischen Bewirtschaftung einbezogen.


Projekttitel: InfoZ Grottenhof
Projektträger: Marktgemeinde Kaindorf a. d. Sulm KG
Projektlaufzeit: 06.03.2017 – 30.06.2019

Kurzbeschreibung:
Im Grottenhof wird ein modernes Informationszentrum entstehen, das nicht nur die Anlaufstelle für BesucherInnen der Südsteiermark, Betriebe und Bevölkerung bietet, sondern zur Visitenkarte für die ganze Region wird.
Die zunehmenden Gästezahlen sowie regionale Entwicklungen, z.B. durch die Markenbildung Südsteiermark, sind nur zwei von vielen Indikatoren, die den Bedarf nach einem zeitgemäßen Informations- und Begegnungsort dokumentieren. Daher wird der Grottenhof als innovatives und multifunktionales Informationszentrum, Schnittstelle und Plattform für die Region und ihre Menschen aufgewertet, neu konzipiert und entsprechend gestaltet. In diesem Rahmen erfolgt die Präsentation des Naturparks „Südsteiermark“, dessen 15 Gemeinden und deren Aktivitäten.
Das zukünftige Informationszentrum im Grottenhof richtet sich gleichermaßen an die einheimische Bevölkerung, an Gäste aus Nah und Fern, aber auch an Betriebe und ProduzentInnen. Diese erhalten eine Plattform zur wertigen Präsentation ihrer Produkte und Dienstleistungen.
Nicht zuletzt dient das Informationszentrum der Förderung der  Kommunikation und Vernetzung zwischen ProduzentInnen,  DienstleisterInnen, VeranstalterInnen und Initiativen der Region sowohl mit der einheimischen Bevölkerung als auch mit Gästen und BesucherInnen aus dem In- und Ausland. Damit leistet es einen großen Beitrag zur Dynamisierung der regionalen Wirtschaft und Wertschöpfung.


Projekttitel: Marke Südsteiermark – Regionalmarke & Markenpartnerschaften
Projektträger: Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH – LAG Südsteiermark
Projektlaufzeit: 01.12.2016 – 31.03.2020

Kurzbeschreibung:
Seit Jänner 2014 beschäftigt sich die Südsteiermark (Bezirk Leibnitz) unter der Federführung des „Südsteiermark – Tourismus im Naturpark“ mit der Entwicklung einer Regionsmarke.
Jetzt soll als Ergänzung zur touristischen Regionalmarke in diesem Projekt unter verstärkter Einbindung der Bereiche Gemeinden, Wirtschaft, Landwirtschaft und Regionalentwicklung gemeinsam daran gearbeitet werden, die Marke Südsteiermark für ihre Bewohner/innen sichtbar und ihre Betriebe nutzbar zu machen. Damit werden Netzwerke aufgebaut und unterstützt sowie ein Mehrwert für die gesamte Südsteiermark erreicht.
Durch die Sichtbarmachung von Angeboten und Leistungen regionaler Unternehmen wird in der Innenwirkung das „Gemeinschaftsgefühl“ verstärkt und die Südsteiermark als lebenswerter Wohn- und Arbeitsstandort wahrgenommen.
Durch die Bekanntheit der Region sowie ihrer Betriebe ergeben sich Synergien, die zu einer wechselseitigen Steigerung der Wertschöpfung führen. Erreicht werden diese Ziele auch durch eine gebündelte Kommunikation der verschiedenen beteiligten Bereiche nach außen.


Projekttitel: Ressourcenschonender Technikeinsatz im Obst- und Weinbau (Phase II)
Projektträger: ARGE obst.wein
Projektlaufzeit: 01.01.2017 – 31.12.2019

Kurzbeschreibung:
Engagierte Praktiker werden im Rahmen des Projektes zu Experten in den 3 Schwerpunktthemen „Bodenmanagement, Verlustarme Sprühtechnik, und Agrarelektronik“ weiter gebildet. Dieses KnowHow geben sie in Beratungen und Schulungen an ihre BerufskollegInnen weiter. Im Laufe des dreijährigen Projektes werden ca. 140 Obst- und Weinbaubetriebe (biologische und konventionelle Produktion) freiwillig ihre Produktionsweise auf ressourcen- und umweltschonende Technik umstellen.
Im Zentrum steht dabei die praktische Umsetzung der Verlustarmen Sprühtechnik (bis zu 70%ige Reduktion der Abdrift) durch Umrüstung und Optimierung von Sprühgeräten sowie das betriebsbezogene Bodenmanagement (herbizidfreie Produktion) mit umfangreicher chemischer und mikrobieller Bodenanalyse, alternativer Düngerstrategie und regional angepasstem Technikeinsatz.
Durch die Maßnahmen verschwinden sichtbare Sprühwolken und Herbizidstreifen und es steigt die Biodiversität in den Obst- und Weinbaukulturen, wodurch die Branche als pro-aktiv wahrgenommen wird. Dieses Projekt fördert die Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Betriebe, trägt zur Schonung der regionale Ressourcen (Wasser, Böden, Energie) bei, wertet die steirischen Anbaugebiete durch weniger Lärm und Pestizideinsatz auf und erhöht die Akzeptanz der ansässige Bevölkerung und Touristen gegenüber den Obst- und Weinbauern.


Projekttitel: Power2Gas
Projektträger: Energieagentur Steiermark GmbH
Projektlaufzeit: 01.01.2017 – 30.06.2017

Kurzbeschreibung:
Im Zuge dieses beantragten Projektes „Vorstudie POWER2GAS Gabersdorf“ soll für den Standort Gabersdorf das geeignetste Gesamtkonzept (Anlagenkonzept und relevanter Abnehmermarkt) identifiziert und die Entscheidungsgrundlage (Wirtschaftlichkeit) für eine mögliche nachfolgende Projektumsetzung erarbeitet werden.

Hierfür sind die Aktivitäten der Vorstudie in drei Arbeitspakete unterteilt:
AP1 – Datenerhebung und Aufbereitung für techno-ökonomische Bewertung
AP2 – Techno-Ökonomische Bewertung
AP3 – Organisatorisches und wirtschaftliches Gesamtkonzept

Outputs:

  • Identifikation des geeignetsten Gesamtkonzeptes
  • Strategie für mögliche Umsetzung
  • Entscheidungsgrundlage für eine mögliche nachfolgende Projektumsetzung

Erwartete Wirkungen:

  • fundierte Entscheidungsgrundlage für ein nachfolgendes Pilotprojekt POWER2GAS
  • durch ein einzigartiges Pilotprojekt würde sich die Südsteiermark als Vorzeigeregion im Bereich der Nutzung erneuerbarer Energieträger etablieren und somit einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der strategischen Ziele der lokalen Entwicklung leisten

Projekttitel: Tag der Biodiversität im Naturpark Südsteiermark
Projektträger: Verein Naturpark Südsteiermark
Projektlaufzeit: 11.05.2017 – 30.10.2017

Kurzbeschreibung:
Der Tag der Biodiversität im Naturpark Südsteiermark gibt Aufschluss über den direkten Zusammenhang Kulturlandschaft und Biodiversität und vermittelt der Bevölkerung und den Gästen die Wichtigkeit der Bewirtschaftung dieser Flächen. Die Veranstaltung soll eine Verbindung zwischen Forschung, dem Naturpark und der Naturparkbevölkerung herstellen, dabei auf die Vielfalt der heimischen Natur hinweisen und vor allem die Aufmerksamkeit auf den Zusammenhang zwischen Biodiversität und Kulturlandschaft lenken.
Die beforschten Flächen sind Teil eines beispielhaften landwirtschaftlichen Betriebs mit dem Grünland und dem Wald der Naturvermittlerin Ursula Lechenauers. Durch das gemeinsame Vermitteln der Forscher mit ihrer Artenkenntnis und der Bäuerin als Erhalterin der artenreichen Kulturlandschaft, wird der Bevölkerung der unmittelbare Zusammenhang vor Augen geführt. Teilnehmende NGOs werden im Rahmen der Veranstaltung mit den ForscherInnen und der Landwirtschaft vernetzt und somit Vorurteile abgebaut und neue Kooperationen gebildet. Der Naturpark bekommt aufschlussreiche Daten in Form einer umfassenden Artenliste.
Die ForscherInnen geben vor allem interessierten Naturbegeisterten, wie zum Beispiel der Berg- und Naturwacht, aber auch allen anderen Interessierten, einen direkten Zugang zum aktuellen Stand der Forschung.


Projekttitel: Erlebnis Mühlerei TRAUSSNER
Projektträger: Traussner Mühle Tatzl KG
Projektlaufzeit: 01.06.2017 – 30.11.2017

Kurzbeschreibung:
Die Traussner Mühle ist eine historisch interessante, voll funktionstüchtige Mühle in Holzbauweise, die österreichweit ihresgleichen sucht. Aufbauend auf dieser baukulturellen Besonderheit soll das Thema Mühlwesen und Getreide neu beleuchtet werden und der Bevölkerung sowie Gästen, vor allem aber Kindern und Jugendlichen zugänglich gemacht werden.

Dafür entsteht, im an die Mühle anschließenden 1816 erbauten Herrenhaus, eine interaktive Ausstellung in 4 Räumen, die die Geschichte von Mühlen vom Mittelalter bis in die Neuzeit erlebbar macht (Geschichtsraum; 3D Mühlen-Landschaftstisch).

Zusätzlich wird Wissen rund um das Thema Getreide und regionale Lebensmittel in einem Kornraum angreifbar dargestellt.
Den Abschluss bildet ein Raum mit einem 3D-Kino mit einem für das Projekt erstellten 3D Dokumentarfilms „Vom Korn zum Brot“.
Raum 1: Geschichteraum
Raum 2: 3-D Landschaftsraum
Raum 3: Kornraum
Raum 4: 3D-Kino
Abschließend wird ein Verkaufsshop mit regionalen Spezialitäten in der Mühle entstehen, in dem einerseits die vielfältigen Produkte der Mühle erhältlich sind, aber auch weitere Spezialitäten in das Sortiment aufgenommen werden. Errichtet wird der Verkaufsraum in Holzbauweise mit regionalen Hölzern.

Für Ehrenhausen bzw. die Südsteiermark entsteht dadurch ein neues inhaltliches Freizeit-Angebot.

Homepage Erlebnismühlerei


Projekttitel: ArchaeoWild
Projektträger: Marktgemeinde Wildon
Projektlaufzeit: 01.01.2018 – 30.06.2020

Kurzbeschreibung:
Ziel des Projektes ArchaeoWild ist die Ausgrabung und wissenschaftliche Auswertung hallstattzeitlicher Großgrabhügel im Umfeld des Galgenkogels, die erst durch die geophysikalischen Untersuchungen des Jahres 2016 bekannt wurden. Damit verbunden ist die Sicherung der archäologischen Hinterlassenschaften sowie deren öffentlichkeitsnahe Aufbereitung in Form einer breitenwirksamen Wanderausstellung. Ferner werden mittels Luftbildarchäologie die Region Hengist und darüber hinausgehend weite Teile der Südsteiermark in ihrer Dimension als archäologische Kulturlandschaft erschlossen. Auf den archäologischen Ergebnissen im Großraum Wildon aufbauend wird durch die Erstellung eines Museumskonzepts ein Instrument für eine zukünftige, museale Präsentation des archäologischen Kulturerbes in dieser Region geschaffen. Die Sichtbarmachung von Potentialen und Perspektiven für eine mittel- und langfristige Entwicklung eines archäologischen Museums in dieser Region dient der Akzeptanz und dem Erfolg der späteren Umsetzung und soll als Kommunikationsmittel gegenüber den TrägerInnen, der Politik, der Verwaltung und den GeldgeberInnen eingesetzt werden.


Projekttitel: Orts- und Höfechronik Sulztal
Projektträger: Personenvereinigung Knaus-Lechenauer
Projektlaufzeit: 01.07.2017 – 30.11.2018

Kurzbeschreibung:
Im Zuge dieses Projektes soll näher auf die Geschichte dieser Region sowie auf die ersten urkundlichen Nennungen eingegangen werden.
Einen Schwerpunkt bildet die Höfechronik, wobei rund 15 historische Betriebe näher erforscht werden sollen. Die meisten Höfe sind bereits im Jahre 1542/43 erstmals urkundlich fassbar. Ab diesem Zeitpunkt werden Steuerregister, Verlassenschaftsinventare, Übergabs-, Kauf- und Heiratsverträge etc. herangezogen, um das wirtschaftlich-soziale Leben von einst darzustellen. Besonderes Augenmerk soll auch auf die Bedeutung und Herkunft der einzelnen Vulgonamen gelegt werden. Diese Zeugen aus alten Tagen stehen in manchen Fällen bereits seit einigen Jahrhunderten in Verwendung.
Es entsteht eine Ortsteil- und Häuserchronik, die anhand von bis zu 15 historisch belegbaren Höfen die Geschichte der Grenzregion bis in die Zwischenkriegszeit erzählt.
Durch die Aktivitäten des Kleinprojekts wird ein weiterer geschichtlich höchst interessanter Bereich der Entwicklung der Südsteiermark beleuchtet und vor den Vorhang geholt.


Projekttitel: Kreative Lehrlingswelten Steiermark
Projektträger: Regionalentwicklungsagentur Oststeirisches Kernland
Projektlaufzeit: 24.04.2018 – 19.04.2021

Kurzbeschreibung:
Das Projekt stellt ein neues Modell für eine praxisorientierte Berufsorientierung an Schulen dar. Es versucht Jugendlichen die Vielfalt der Lehrberufe zu vermitteln, um diese zu einem Arbeitsplatz im ländlichen Raum zu motivieren. Die Projektbasis stellen 24 Werkboxen dar, die ein buntes Berufe-Spektrum bilden. Es sind mobile Mini-Werkbänke mit den wichtigsten Werkzeugen und Materialien der verschiedenen Lehrberufe – je eine Werkbox für einen Beruf. Die Werkboxen werden in einer Steiermark weiten „Roadshow“ an den Schulen präsentiert und im Rahmen der Veranstaltungen auch HandwerkerInnen aus der Umgebung der jeweiligen Schule eingeladen, damit diese authentisch und persönlich Einblicke in ihre Berufswelten gewähren. Unter der Anleitung der MeisterInnen können an jeder Werkbox exemplarische Handwerksstücke in Kleingruppen hergestellt werden. Die Veranstaltung ist ein kurzweiliges Spektakel: es wird gefräst, gehämmert, gekocht und das fühlt, sieht, hört, riecht und schmeckt man. So können die Jugendlichen im spielerischen Tun selbst erkunden, mit welchem Material sie lieber arbeiten und welcher Beruf sie eher anzieht, denn es sind viele Berufsbilder darunter, welche die SchülerInnen noch kaum kennen oder falsch einschätzen. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen allen 15 steirischen LEADER-Regionen, sodass das Berufsorientierungsmodell auch nahezu allen ländlichen Schulen der Steiermark zur Verfügung steht.

Homepage Lehrlingswelten


Projekttitel: So schmeckt Biodiversität – Wertschöpfung Streuobst
Projektträger: Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH – Naturpark Südsteiermark
Projektlaufzeit: 01.01.2018 – 30.12.2020

Kurzbeschreibung:
Der Naturpark Südsteiermark zeichnet sich durch sein vielfältiges Landschaftsbild aus. Leider sind in den letzten Jahren viele typische Kulturlandschaftselemente rückläufig. Besonders betroffen sind Wiesenflächen und insbesondere Streuobstwiesen. Durch die fehlende Wertschöpfung verbrachen viele Flächen. Das Projekt „So schmeckt Biodiversität“ versucht, entsprechend dem Kulturlandschaftspflegeplans, dem Streuobst einen ökonomischen Wert zu geben. Mit regionalen Betrieben wird zum Erhalt Kulturlandschaft ein Netzwerk zwischen Streuobstwiesenbesitzern und Veredelungsbetrieben aufgebaut. Durch die Innnovationskraft
der regionalen Betriebe ist es möglich hier interessante (Streu)-Obstprodukte auf den Markt zu bringen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Auffindung von Streuobstflächen. Der Naturpark wird, mit Streuobstwiesenflächen-BesitzerInnen Kontakt aufnehmen, die Obstsorten bestimmen und eine Biodiversitätserhebung durchführen. Über Marketingmaßnahmen und Verkostungen wird Bewusstseinsbildung für den ökologischen Wert des Streuobstes geschaffen. Zusätzlich bekommen KonsumentInnen die Chance mit ihren Käufen gezielt die regionale Wirtschaft zu stärken, die Kulturlandschaft zu erhalten und die Biodiversität zu schützen!


Projekttitel: Naturerlebnisprogramm – Umweltbildung im Naturpark Südsteiermark
Projektträger: Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH – Naturpark Südsteiermark
Projektlaufzeit: 01.03.2018 – 31.12.2019

Kurzbeschreibung:
Obwohl die Attraktivität der Kulturlandschaft in der touristischen und wirtschaftlichen
Vermarktung der Region Südsteiermark eine ganz zentrale Rolle spielt, gibt es bisher keine erlebnisorientierte Wissensvermittlung. Es fehlt ein Programm, dass es den Einheimischen sowie Gästen ermöglicht die Natur zu erleben und sie zu begreifen.
Mit Projektstart sollen über Workshops gemeinsam mit den relevanten Stakeholdern
(Tourismusverband, Naturparkpartnergruppen) die Inhalte erarbeitet werden. Auf Basis
dieser Inhalte werden Schwerpunkthemen erstellt, die sich an der Vielfalt der
Kulturlandschaft orientieren.Die Themenkomplexe Biodiversität, Ökosystemleistungen und regionale Wirtschaftskreisläufe werden integriert. In diesem Prozess werden die NaturvermittlerInnen gemeinsam mit ExpertInnen die Touren planen, mit passenden Unterlagen. Zusätzlich werden sie zum Thema Biodiversität in Begleitung von WissenschaftlerInnen verschiedener Disziplinen die Artenvielflat unserer Kulturlandschaft beobachten und bestimmen. Um die Kreativität und Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Gruppen zu erhöhen wird ein Best- Practice-Beispiel in einem der Österreichischen Naturparke besucht. Es ist geplant, dass dieses neue Programm über eine Karte und eine Broschüre durch die Tourismusverbände beworben und vermittelt werden kann.


Projekttitel: Biodiversitätsgemeinden – Artenreichtum durch naturnahes öffentliches Grün
Projektträger: Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH – Naturpark Südsteiermark
Projektlaufzeit: 01.03.2018 – 30.07.2019

Kurzbeschreibung:
Der Naturpark Südsteiermark versucht gemeinsam mit seinen 15 Naturparkgemeinden die Biodiversität durch eine naturnahe Begrünung der kommunalen Flächen zu steigern. Kerngedanke der naturnahen Begrünung ist es, dass die Ansprüche der öffentlichen Gemeindeflächen bestehend aus Kreisverkehren, Straßen, Plätzen mit möglichst viel Natur in Einklang gebracht werden. Gleichzeitig bietet diese Art der Flächenbearbeitung (1-2 x Mähen/Jahr) ein enormes Einsparungspotential für die Gemeinden gegenüber den herkömmlichen Bepflanzungen (hohe jährliche Kosten für das Pflanzenmaterial und hoher Personalaufwand). In Seminaren sollen die Wirtschaftshofmitarbeiter der Naturparkgemeinden die Planung, Anlage und Pflege solcher naturnahen Flächen erlernen. Dadurch wird den Gemeinden die
Möglichkeit gegeben, in Zukunft selbstständig noch mehr Flächen naturnah zu begrünen und damit einerseits die Biodiversität nachhaltig zu stärken und gleichzeitig auch das dazugehörige Einsparungspotential zu nutzen. Durch eine begleitende wissenschaftliche Erhebung und Öffentlichkeitsarbeit (Ausschilderung der umgewandelten Flächen und Artikel in regionalen Medien) werden der
Bevölkerung das Potential und die Wichtigkeit dieser Art der Begrünung vor Augen geführt.


Projekttitel: OACHAN
Projektträger: Ela A. Sattler
Projektlaufzeit: 01.03.2018 – 01.07.2018

Kurzbeschreibung:
Die Video- und Fotoarbeit OACHAN (steirisch für „Eiche“) verbindet die künstlerische
Auseinandersetzung mit der Geschichte und Identität einer Region mit dort lebenden
Menschen, die diese Aspekte maßgeblich geprägt haben. Die Performance thematisiert den Sinn für ein starkes Miteinander und das gemeinschaftliche Verhältnis innerhalb der Familie als auch den respektvollen Umgang mit der Natur.
Als zehm PerformerInnen werden sich aus den Familienmitgliedern von Weinbaubetrieben der Südsteiermark bilden. Diese PerformerInnen legen ein minimalistisches Einteiler-Kostüm an, welches den Fokus auf das Gesicht und dessen Mimik lenkt. Als Raum dient die südsteirische Naturlandschaft. Es entstehen mehrere Kurzvideos und großformatige Fotodrucke welche installativ in der südsteirischen Galerie Marenzi in Leibnitz gezeigt werden. Die Galerie soll einen Ort des
Austausches und der Diskussion schaffen. Das gemeinsame Weiterentwickeln einer Region ist eine gleichwertige Aufgabe für alle, und doch werden die AkteurInnen oft nicht als gleichwertig wahrgenommen. Unsere Arbeit bricht mit dieser Wahrnehmung und bringt auch jene AkteurInnen ans Licht, die normal im Verborgenen bleiben.


Projekttitel: Visualisierung von Bewegungseinheiten
Projektträger: Sportunion Kärcher Leibnitz
Projektlaufzeit: 01.04.2018 – 31.03.2019

Kurzbeschreibung:
Die Erweiterung des Bewegungsparks (Begegnung in Bewegung) durch Visualisierung von Übungen an den verschiedenen Geräten. Auf einer neu gestalteten Homepage werden Übungen zu den einzelnen Geräten per Video vorgeführt. Gleichzeitig werden diese Übungen vor Ort auch bildhaft mit Beschreibungstext dargestellt. Durch die animierten Vorzeigeübungen sollen noch mehr Personen motiviert werden, diese
Geräte zu benutzen und der Bewegungspark bekommt noch einen höheren Stellenwert. Da die Übungen per Video leichter nachvollziehbarer sind, ist auch die Wahrscheinlichkeit viel größer die Bewegungsabläufe richtig auszuführen und dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge zu leisten. Nachhaltig betrachtet kosten gesunde Menschen der Stadt weniger.


Projekttitel: Wiederbelebung Markthalle Arnfels – Aus der Region – für die Region
Projektträger: Marktgemeinde Arnfels
Projektlaufzeit: 01.07.2018 – 30.06.2019

Kurzbeschreibung:
Die Marktgemeinde Arnfels möchte mit ihrem Projekt „Aus der Region – für die Region“ das Bewusstsein für die Lebensqualität ihrer reizvollen Kulturlandschaft in den Herzen der Bevölkerung verankern. Überregionale Projekte, Märkte und Veranstaltungen zu den Themen Volkskultur, gesunde Ernährung, heimische Produktvielfalt und Erhaltung der Kulturlandschaft mit Teilnehmern bzw. Besuchern aller Altersklassen sollen die Bevölkerung, vor allem die Jugend, emotional an die Region binden. Die ideale Location für die Umsetzung dieser Veranstaltungen wurde mit der zurzeit nicht genutzten, aber architektonisch sehr reizvollen Arnfelser Markthalle gefunden. Bereits vor 30 Jahren wurde in dieser Halle reger Handel betrieben, wo Menschen von der Koralpe bis zum Oststeirischen Hügelland aufeinandertrafen. Schon damals war nicht nur der Viehhandel das einzige Motiv für den Besuch der Märkte. Angepasst an die Herausforderungen dieser Region soll die Arnfelser Markthalle wieder zu einem Ort der Kommunikation, der Begegnung, des Handels, der Weiterbildung, der Brauchtumspflege und der Bewusstseinsbildung werden. Besonders die Landjugend Arnfels ist davon überzeugt, mit diesem Projekt den Menschen aufzuzeigen, dass ihre Region sehr viel an Lebensqualität zu bieten hat – man muss sie nur nutzen!


Projekttitel: Bewegung in der Natur – Erweiterung Motorikpark Gamlitz
Projektträger: Marktgemeinde Gamlitz
Projektlaufzeit: 01.09.2018 – 01.09.2019

Kurzbeschreibung:
Im Rahmen des Projektes wird das Areal des bereits bestehenden Motorikparks um zusätzliche Stationen erweitert sowie eine Station modernisiert. In einem ersten Schritt erfolgt die Optimierung des Motorikpark-Konzeptes Gamlitz. Durchgeführt wird eine ortsbezogene Planung der neuen Stationen sowie die Auswahl von originalen Motorikpark®-Geräten nach sportwissenschaftlichen Funktionsprinzipien. Nach erfolgter Ausschreibung bwz. Vergabe des Gerätebaues bzw. der Geräteaufstellung, werden die neuen Stationen am Gelände des Motorikpark Gamlitz aufgestellt.

Begleitend dazu werden neue Informationstafeln mit einer Beschreibung der Trainingsmöglichkeiten für die einzelnen Geräte aufgestellt, sowie der Übersichtsplan am Eingang des Motorikparks adaptiert. Zur Bewerbung der neuen Attraktion werden ergänzende Stations-Videos für die Homepage erstellt, sowie der Folder erneutert. Zusätzlich werden die Bewegungs-Coaches des Motorikparks auf die neuen Stationen eingeschult bzw. neu dazukommende Bewegungs-Coaches nachgeschult.


Projekttitel: Das Militärlager und der Soldatenfriedhof von Lebring/Lang (1915-1918)
Projektträger: Kulturpark Hengist
Projektlaufzeit: 01.10.2018 – 30.04.2020

Kurzbeschreibung:
Der Soldatenfriedhof in Lang ist das wichtigste historische Denkmal aus dem Ersten Weltkrieg in der Region. Das Militärlager lag während des Ersten Weltkrieges im Leibnitzer Feld auf dem Gebiet der Gemeinden Lebring und Lang. Im Soldatenfriedhof in Lang ruhen 1.233 Soldaten der österreichisch-ungarischen Armee, darunter 805 Bosniaken, und 437 italienische, rumänische, russische und serbische Kriegsgefangene.
In den Jahren 2014 und 2015 wurden vom Kulturpark Hengist in Zusammenarbeit mit dem Schwarzen Kreuz, der NMS Lebring-St. Margarethen und der Volksschule Lang insgesamt 10 Erinnerungsrahmen gestaltet und vor Ort aufgestellt.
Im Rahmen des LEADER-Projektes „Das Militärlager und der Soldatenfriedhof Lebring/Lang“ sollen nunmehr mehrsprachige Folder für die nationalen und internationalen Besucher aufgelegt werden sowie eine Broschüre mit dem Inhalt der Erinnerungsrahmen gestaltet werden. Zusätzlich wird mit der NMS Lebring-St. Margarethen eine schülertaugliche Broschüre für alle NMS und AHS der Region erarbeitet.


Projekttitel: Biodiversitäts- und Artenschutzoffensive
Projektträger: Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH – Naturpark Südsteiermark
Projektlaufzeit: 15.11.2018 – 30.06.2021

Kurzbeschreibung:
Die dramatische Entwicklung des Aussterbens von Arten (pro Jahr 25.000 weltweit) ist auch in Österreich ein zentrales Thema. Um in der Region Südsteiermark konkrete Maßnahmen im Naturschutz umzusetzen, muss eine Biodiversitäts- und Artenschutzoffensive im Naturpark durchgeführt werden. Das geplante Biodiversitätsmanagement fungiert als Drehscheibe für Naturschutzprojekte gemeinsam mit den Stakeholdern in der Region. Konkret werden in den zwei Jahren Projektlaufzeit fünf Arbeitspakete (AP1: „Aktiv für die biologische Vielfalt“ – Biodiversitäts-Infopoint; AP2: „Wildtier Haselmaus“ – Artenschutz Kleinsäuger, AP3: „„Lebensraum Südsteiermark“ – Aufwertung von gefährdeten Habitaten; AP4: „Ordentlich schlampert“ – Biodiversitätserhalt durch extensive Flächen; AP5: „Aliens auf der Speisekarte“ – Aufklärung und Maßnahmen gegen invasive Neobiota) in der Fläche zur Stärkung der Biodiversität durchgeführt. Neben Projekten zum Artenschutz/Kulturlandschaftsschutz oder Klimawandel wird auch der zukünftige Umgang mit invasiven Neobiota, die in der Südsteiermark an verschiedenen Stellen bereits große Probleme verursachen (z.B. in geschützten Aulandschaften) immer wichtiger.


Projekttitel: Panoramasteg Sausal
Projektträger: Marktgemeinde Gleinstätten
Projektlaufzeit: 01.07.2019 – 31.12.2019

Kurzbeschreibung:
An einer der schönsten Stellen der Sausalerhügelkette  wurde der „Panoramasteg Sausal“ mit integriertem Panoramablickanzeiger errichtet. Dieser ermöglicht nicht nur den Blick in die Ferne, sondern animiert mit seiner einladenden Tafel , sich hinzusetzen und zu verweilen. Das Bauwerk selbst ist ein Blickfang und bereichert die gesamte Region um ein baukulturelles Highlight.
Ebenso wurde ein konsumfreier Ausflugsort im öffentlichen Raum geschaffen, der völlig barrierefrei zugänglich ist. Das Projektvorhaben trägt außerdem dazu bei, dass sich die Wohn- und Lebensqualität für BewohnerInnen und Gäste weiter verbessert. Der Panoramasteg wird zu einem fixen gesellschaftlichen Treffpunkt.


Projekttitel: Bikepark Lebring
Projektträger: Marktgemeinde Lebring-St. Margarethen
Projektlaufzeit: 01.03.2019 – 30.11.2020

Kurzbeschreibung:
Der größte Bikepark Österreichs eröffnet in Lebring St. Margarethen!
Auf rund 3.500m² ensteht ein Bikepark mit drei verschiedenen Strecken – für Jung und Alt, für Anfänger und für Profis. Die einzigartige Anlage kann durch viele frei wählbare Linienführungen als kreative Endlosschleife befahren werden.
1. Kids-Pumptrack / Laufradtrack: Kinder ab drei Jahren finden über den Kids-Pumptrack spielerisch den Einstieg in den Rollsport, ebenso eignet sich dieser als Inklusions-Sportfläche für Rollstuhlfahrer.
2. Pumptrack-Anlage: Besucher jedes Alters finden auf dem Pumptrack eine Rollsportfläche die alle Elemente beinhaltet, um einen vollwertigen Pumptrack-Wettbewerb auszutragen. Das gespiegelte Design macht Wettbewerbe für jedermann möglich.
3. Jumpline: Die Jumpline richtet sich an erfahrene Sportler und wird mit sechs Sprüngen eine der längsten Jumplines in einem Asphaltpumptrack in Europa sein. 


Projekttitel: Make IT safe
Projektträger: Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH
Projektlaufzeit: 01.03.2019 – 31.12.2020
Kooperationsprojekt Südsteiermark & Schilcherland

Kurzbeschreibung:
In dieser Maßnahme werden Jugendliche zum bewussten Umgang mit neuen Medien trainiert. Es werden sowohl Erwachsene, die mit Jugendlichen arbeiten oder zu tun haben, geschult und auch Jugendliche selbst.
Als innovativer Ansatz gilt die „Peer-2-Peer“ Methode, in der Jugendliche zu Peer- Experts ausgebildet werden und in Peer-Aktionen weitere Jugendliche im sicheren Umgang mit sozialen Netzwerken und Internet schulen. Die Jugendlichen und späteren Peer-Experts setzen sich aus dem Bereich der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit zusammen. Es soll dadurch ein größerer Erfolg in der Akzeptanz, im Bewusstsein und in der Sensibilisierung in der aufgezeigten Problemstellung erreicht werden. Erwachsene werden zu Coaches ausgebildet und unterstützen die Peer -Experts bei ihren Aktivitäten wie Workshops und Beratungen. Die Coaches haben nach der Schulungsmaßnahme die Befähigung weitere Jugendliche zu Peer-Experts auszubilden. Die Schulungsmaßnahme wird innerhalb der Region Südweststeiermark weitergetragen, überall dort, wo Jugendliche aufeinander treffen, womit sich die Region in einem fortwährenden Lernprozess befindet. 


Projekttitel: Das große Abenteuer am Demmerkogel
Projektträger: Landjugend Steiermark, Ortsgruppe St. Andrä-Höch
Projektlaufzeit: 01.09.2019 – 31.08.2020

Kurzbeschreibung:
Die Landjugend St. Andrä-Höch baut einen Erlbnisweg für die ganze Familie. Dieser vier Kilometer lange Weg mit ca. 170 Höhenmetern wird mit verschiedenen Stationen bestückt, bei denen jeweils ein Teil einer Kindergeschichte vom Demmerkogel erzählt wird. Personen, die den Wanderweg besuchen, können mittels Webapp, klassischer Website oder telefonisch weinen Wanderrucksack bein einem der sieben Partnerbetriebe in unmittelbarer Nähe zum Wanderweg reservieren. Die Kinder werden bei jeder Station einen Buchstaben erraten, welchen sie im Erlebnisheft eintragen müssen. Das ergibt dann am Ende ein Wort, mit dem sie bei der Rucksackrückgabe eine goldene Wandernadel bekommen. Das Ziel ist es, dass die Kinder die Natur besser kennen lernen und im Alltag vieles intensiver wahrnehmen. Kinder, die den Erlebnisweg besuchen, sollen diesen Tag lange in Erinnerung behalten. 


Projekttitel: Die Schwarzaubach Mär
Projektträger: Marktgemeinde Schwarzautal
Projektlaufzeit: 01.07.2019 – 30.09.2020
Kooperationsprojekt Südsteiermark & Vulkanland

Kurzbeschreibung:
Der Schwarzaubach fließt durch 5 Gemeinden (Pirching am Traubenberg, Kirchbach-Zerlach, Schwarzautal, St. Veit, Murfeld) in den Bezirken Südoststeiermark und Leibnitz. Entlang bzw. im näheren Umfeld des Baches sollen im Zuge dieses Kooperationsprojektes pro Gemeinde zumindest 2 Schauplätze definiert werden. Ziel ist es, die regionale Identität bzw. das kulturelle Erbe neu in Wert zu setzen. Ein Leittier (Fabelwesen oder ein anders für die Südoststeiermark typisches Tier) wird an diesen Plätzen Abenteuer bzw. Lektionen erleben, während es den Schwarzaubach entlang, von der nördlichsten in die südlichste Gemeinde, schwimmt. Diese Plätze werden unterschiedlichste Ausprägungen haben. Egal ob schlichtes Verweilplätzchen, Kräuterplatzerl oder Mobilisierungstreffpunkt mit einfachen Übungsgeräten. Durch einheitliche Hinweistafeln sollen die Bürgerinnen und Bürger informiert werden. 


Projekttitel: Smaragdeidaxl- und Reptilienplatzl
Projektträger: Personenvereinigung Knaus-Korrenn
Projektlaufzeit: 01.11.2019 – 31.08.2020

Kurzbeschreibung:
In der südlichen Steiermark gingen in den letzten Jahrzehnten viele, oft nur kleinräumige artenreiche Lebensräume verloren.  Dieses Projekt soll bewusst dieser Entwicklung entgegenwirken und die Artenvielfalt stärken. Dazu wird, in Begleitung eines Biologen, eine Fläche von ca. 2.000m2 nach biologischen Grundsätzen geplant und  bepflanzt. Für die Schlingnatter sollen Grenzlinienstrukturen (das heißt ein kleinräumiges Mosaik an stark bewachsenen und offenen Stellen), die idealerweise auch Strukturen wie Totholz, Steinansammlungen angelegt werden, weiters wird ein Schlangennest angelegt. Für die Smaragdeidechsen sollen Kleinstrukturen für den Unterschlupf, Überwinterung und Wärmespeicher angelegt werden. Weiters werden Strukturen zur Eiablage der Weibchen (Sandhaufen mit ca. 1,5 m³ Sand) mit geringer Vegetationsdichte geschaffen. Im Sinne der Bewusstseinsbildung wird ein einzigartiger Rundweg angelegt, an dem Wanderer und Interessierte den Lebensraum von Amphibien und Reptilien beobachten können. 


Projekttitel: Regional feiern in der Südsteiermark
Projektträger: Abfallwirtschaftsverband Leibnitz
Projektlaufzeit: 01.01.2020 – 31.12.2021

Kurzbeschreibung:
Regional feiern in der Südsteiermark soll Gemeinden und FestveranstalterInnen dabei unterstützen verstärkt regionale Speisen und Getränke, sowie die Abfallvermeidung in der Festorganisation mit zu berücksichtigen. In den Gemeinden werden strukturelle Rahmenbedingungen und aktuelle Produktangebote bei Bewirtungen, Festen und Veranstaltungen erhoben. Auf Basis dieser Ergebnisse soll mit den BürgermeisterInnen und Gemeindeverantwortlichen ein gemeinsames Commitment erarbeitet werden, was regional feiern in der Südsteiermark bedeuten kann. In der Umsetzungsphase sollen regionale ProduzentInnen und DienstleisterInnen mit den FestveranstalterInnen vernetzt werden und lokale AkteurInnen bei der Durchführung einer Pilotveranstaltung in jeder Gemeinde unterstützt. Eine Anlaufstelle im Abfallwirtschaftsverband Leibnitz sichert die Nachhaltigkeit auch über den Projektzeitraum hinaus. Durch das Projekt soll das Bewusstsein für die regionalen Produkte und Abfallvermeidung sowie die Identifikation der Bevölkerung mit der Südsteiermark gefördert werden und regionale Wirtschaftskreisläufe gestärkt werden.

Nehmen Sie Kontakt auf!

Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH

Grottenhof 1

8430 Leibnitz

 

Telefon: +43 3452 84510

Fax: +43 3452 84510-30

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