Standortentwicklung Südweststeiermark – Zentren qualitätsvoll stärken

„Wem gehört die Mitte?“
„Wann habe ich zuletzt Zeit im öffentlichen Raum verbracht? War’s schön?“
„Was verbinde ich mit unserem Hauptplatz?“

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich Bürger*innen aus sechs Gemeinden der Südweststeiermark, welche am LEADER Projekt „Standortentwicklung Südweststeiermark – Zentren qualitätsvoll stärken“ teilnehmen. Im Rahmen dieses Projekts wird in den Partnergemeinden (Bad Schwanberg, Deutschlandsberg, St. Stefan ob Stainz, Leibnitz, Leutschach und Straß in Steiermark) die erste der baukulturellen Leitlinien des Bundes – „Orts- und Stadtkerne stärken“ – umgesetzt. Einem „Aussterben“ von lebendigen Ortskernen soll entgegengewirkt werden. Daher wird das Prinzip „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ verfolgt, bei dem die Errichtung, Erhaltung und Nutzung der ortszentralen Immobilien Vorrang hat. Gemeinden werden diesbezüglich eine unumgängliche Pionierrolle einnehmen, um der weiteren Zersiedelung entgegenzuwirken. In die Prozesse werden die direkt betroffenen Anrainer*innen aktiv eingebunden, um eine Entwicklung in ihrem Sinne voranzutreiben. In Leutschach wurde bereits im Frühjahr 2021 der Wettbewerb zur Ortskernumgestaltung umgesetzt. Die Prozesse in Bad Schwanberg, St. Stefan ob Stainz und Straß in Steiermark sind in der Anfangsphase und werden ebenso wie die Ortkernentwicklungen in Deutschlandsberg und Leibnitz im Jahr 2022 umgesetzt.

Die Partnergemeinden haben sich bereit erklärt, den Prozess einer Standortentwicklung zu durchlaufen, um die räumlichen Potentiale, die Siedlungsstrukturen und zukünftige Herausforderungen aufzuzeigen. Im Zuge des Standortentwicklungsprozesses leuchten die Gemeinden Möglichkeiten und Schwerpunkte aus, um eine bestmögliche Orientierung für die Zukunft zu gewährleisten.

Standortentwicklung Leutschach

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