Arbeitsprogramm

Arbeitsprogramm 2018

Das seit 01.01.2018 in Kraft getretene Steirische Landes- und Regionalentwicklungsgesetz ist das Ergebnis jahrelanger Bemühungen um das Thema Regionen in der Steiermark.

2018 befinden sich die steirischen Regionen in einem spannenden Übergangsjahr, im Zuge dessen gleich zwei Arbeitsprogramme auf den Weg geschickt werden. Das Arbeitsprogramm 2018 wurde im Frühjahr des Jahres eingereicht um mit Mitte Juli seitens der zuständigen Landesabteilung 17 Nicht-Versagt.

Durch die Arbeitsprogramme können die inhaltlichen (Arbeits-)Schwerpunkte von den Regionen selbst festgelegt werden. In der Südweststeiermark liegt in den ersten Jahren der Umsetzung des steirischen Landes- und Regionalentwicklungsgesetzes ein Fokus auf Mobilität und Standortentwicklung. Bearbeitet werden aber auch die Themenbereiche „Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken“ und „Umwelt und Ressourcenmanagement“. Damit spannen die Themen einen Bogen zur nachhaltigen Entwicklung der Region Südweststeiermark.

Arbeitsprogramm 2019

Das Arbeitsprogramm des Jahres 2019 wurde im Laufe des Jahres 2018 vorbereitet und seitens der Regionalversammlung der Südweststeiermark am  22.10.2018 beschlossen. Danach wurde das Arbeitsprogramm in der Abteilung 17 zur Beurteilung abgegeben und im Dezember seitens der zuständigen Landesabteilung 17 Nicht-Versagt.

Als den strategischen Zielen übergeordnetes Projekt wird im Laufe des Jahres 2019 eine Fokussierung des Regionalen Entwicklungsprogramms Südweststeiermark durchgeführt. Nachdem mit Ende 2018 bereits große Teile der im Entwicklungsleitbild festgelegten Maßnahmen abgeschlossen oder in Umsetzung sind, wird im Zuge dieses Projektes gemeinsam mit der Regionalversammlung und dem Regionalvorstand eine inhaltliche (Entwicklungs-)Richtung für die Zukunft der Südweststeiermark festgelegt.

Geplante Projekte:

  • Weiterentwicklung des regionalen Entwicklungsleitbildes der Region Südweststeiermark

 

 SZ Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken

Im Arbeitsprogramm 2019 wird ein starker Fokus auf den Bereich (Aus-)Bildung innerhalb der Region gelegt werden. Daneben werden aber auch Projekte rund um die Themen Beteiligung und Gendermainstreaming umgesetzt.

Innerhalb des Leitthemas „Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken“ gibt es im Jahr 2019 einen klaren Bildungsschwerpunkt, ergänzt um den themenübergreifenden Schwerpunkt Jugend. Die Südweststeiermark hat, ausgehend vom Projekt YURA, bereits vor mehreren Jahren den Schwerpunkt regionaler Bildungsstandorte als Leitbildziel verankert.

Mit dem Landes- und Regionalentwicklungsgesetz ist es nunmehr möglich direkt an der Entwicklung teilzuhaben. Aus diesem Grund gibt es eine gemeinsame Unterstützung der regionalen HTL Standorte (Deutschlandsberg, Arnfels) zusammen mit den Gemeinden, sowie einer Aufbauplanung zur Entwicklung eines ganzheitlicher Bildungsstandorte.

Ergänzt werden diese standortgebundenen Maßnahmen mit der Weiterführung der regionalen Bildungsmessen im Bereich der Bildungs- und Berufsorientierung.

Geplante Projekte:

  • Regionales Jugendmanagement
  • RBBO-Koordination
  • Unterstützung HTL Bulme Graz/Gösting – Deutschlandsberg
  • Unterstützung HTL Kaindorf – Arnfels
  • Regionale Bildungsmessen
  • Das SteirerinnenKABARETT
  • Make IT safe

 

 SZ Wertschöpfung durch neue Partnerschaften schaffen

Bereits bestehende Initiativen, ergänzt um die Umsetzung des geplanten neuen Auftritts als Archäoregion, bilden den Schwerpunkt dieses Leitbildthemas im Arbeitsprogramm 2019.

Insbesondere in der Südsteiermark, bzw. dem Naturpark Südsteiermark gibt es derzeit sehr aktive Markenprozesse, welche zum Ziel haben Akteure*innen verschiedenster Bereiche im Sinne der regionalen Wertschöpfung und Identität zur Zusammenarbeit zu bewegen (Marke Südsteiermark).

Im Bereich der Archäologie gilt es die Vielfalt an Angeboten nachhaltig zu vernetzen und in weiterer Folge den Beitrag zur regionalen, touristischen Wertschöpfung zu erhöhen.

Geplante Projekte:

  • Marke Südsteiermark
  • Archäoregion Südweststeiermark

 

 SZ Starke Kerne und Standorte entwickeln

Aufgrund langjähriger Vorarbeiten kann der bereits 2018 gestartete stärkste Schwerpunkt im Bereich der Standortentwicklung weiter umgesetzt werden.

Neben klassischen Infrastruktur Themen (Breitband, I+G Flächen) wird das Thema Mobilität weiterentwickelt sowie das Thema regionale Infrastrukturplanungen aufgegriffen. Erklärtes Ziel ist es eine grundlegenden Weiterentwicklung in der Attraktivität als Wohn- und Betriebsstandort zu gewährleisten.

Bereits im Sommer 2018 startete die regionale Breitbandmasterplanung, in enger Abstimmung mit dem Zentralraum Steiermark sowie der Südoststeiermark und ergänzt um ein regionales Feinplanungsbudget auf lokaler Ebene. Diese Aktivitäten befinden sich in voller Umsetzung und werden im Jahr 2019 weiter vorangetrieben.

Mit dem Projekt MOBIL Südwest schließlich kommt es zu einer Implementierungsunterstützung eines nahezu flächendeckenden Mikro-ÖV Systems über die gesamte Südweststeiermark hinweg.

Geplante Projekte:

  • Umsetzung MOBIL Südwest
  • Breitband Masterplanung
  • Planungs- und Umsetzungsbudget
  • Weiterentwicklung MOBIL Südwest – Einbindung Gelegenheitsverkehr
  • Regionale Infrastrukturplanungen

Das Regionalmanagement wird auch im Rahmen des Arbeitsprogrammes 2019 die Feinplanung und Umsetzung des Breitbandausbaus in der Südweststeiermark auf Gemeindeebene unterstützen. Vorgesehen ist die Unterstützung echter Breitbandinfrastruktur (kein Vectoring, etc…).

 

 SZ Hohe Umweltqualität sichern und Ressourcen nachhaltig managen

Ein weiterer Schwerpunkt wird im Jahr 2019 im Bereich „Hohe Umweltqualität sichern und Ressourcen nachhaltig managen“ gesetzt.

Neben Bemühungen im Bereich der Verbesserung der Bedingungen für Flora und Fauna sowie Biodiversitätserhalt an sich über die Projekte Biodiversitätsmanagement und LIFE, wird ein regionaler Landschaftspflegeverband geplant, eine für Österreich erstmalige Pilotumsetzung im Bereich des Natur- und Kulturlandschaftserhalts.

Auf kommunaler Ebene werden die zwei regionalen Abfallwirtschaftsverbände in ihren Bestrebungen (klein)regionale Ressourcenparks zu etablieren weiter unterstützt. Auf regionaler Ebene wird bereits seit mehreren Jahren zusammen mit Landwirt*innen und Wasserversorgern an einem regionalen Nährstoffmanagement gearbeitet (SI-MUR-AT).

Das Stiefingtal nimmt sich innerregional des Themas Klimawandelanpassung an und wird über Versuchsflächen umlegbare Lösungsansätze für die Südweststeiermark erproben.

Geplante Projekte:

  • Abfallsammelzentren Leibnitz
  • So schmeckt Biodiversität
  • Biodiversitätsmanagement und Artenschutz
  • Landschaftspflegeverband Südweststeiermark
  • KLAR Region Stiefingtal

 

 

Get in contact!

Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH

Grottenhof 1

8430 Leibnitz

 

Telefon: +43 3452 84510

Fax: +43 3452 84510-30

office@eu-regionalmanagement.at