Arbeitsprogramm

Arbeitsprogramm 2022

Das Arbeitsprogramm des Jahres 2022 wurde im Laufe des Jahres 2021 vorbereitet und seitens der Regionalversammlung der Südweststeiermark am 21.10.2021 beschlossen. Danach wurde das Arbeitsprogramm in der Abteilung 17 zur Beurteilung abgegeben und im Dezember seitens der zuständigen Landesabteilung 17 Nicht-Versagt.

Die zur Umsetzung des Arbeitsprogramms 2022 geplanten Projekte werden den strategischen Zielen (SZ) des Entwicklungsleitbildes Südweststeiermark zugeordnet. Zusätzlich wurde das Ziel „Strukturkosten“ für die RMSW GmbH und LEADER sowie für den Regionalverband definiert.

Leitthema Zukunftsraum Südweststeiermark

Neben klassischen Infrastrukturthemen (Breitband, I+G Flächen) und regionalen Infrastrukturplanungen (relevante interkommunale Planungen z. B im Bereich Radverkehr oder Energiebereich – PV), die im Projekt RIBP bearbeitet werden, hat das Themenfeld Mobilität hier seinen Platz. Erklärtes Ziel ist es insgesamt eine grundlegende Weiterentwicklung in der Attraktivität als Wohn- und Betriebsstandort zu gewährleisten.

Das im Jahr 2020 neu aufgesetzte Mikro-ÖV Angebot regioMOBIL ist 2021 in den Regelbetrieb gestartet und soll ständig verbessert und nach Möglichkeit auch erweitert werden. Zusätzlich wird auch an der Schaffung weiterer Angebote im Bereich touristische Mobilität und Gelegenheitsverkehr gearbeitet.

Dem Leitthema Zukunftsraum zugeordnet wird auch das wichtige Thema Bildungsstandortentwicklung aufgrund der Schwerpunkte in den Strategiefeldern 1 – Betriebe und Netzwerke sowie 4 – Ausbildung und Arbeitsmarkt, dass auch im Leitthema Lebenswelten (Strategiefeld 10 – Lebenslanges Lernen und Berufsorientierung) wichtige Outputs liefert.

Geplante Projekte:

  • RIBP – Regionale Infrastruktur und Breitbandplanungen 2022
    • Maßnahmen: Regionale Infrastrukturplanungen, Umsetzung Breitband und Mitverlegungen, Betreuung der Gemeinden zum Thema Breitbandausbau
  • regioMOBIL
    • Maßnahmen: Durchführung und Weiterentwicklung des Mikro-ÖV Angebots in der Südweststeiermark; inkl. Schaffung von touristischen Mobilitätsangeboten
  • ReBiEn
    • Maßnahmen zu Unternehmensnetzwerken, BBO-Angeboten, Bildungsmessen für Jugendliche und Erwachsene; Unterstützung der dislozierten HTL-Klassen in Arnfels und Deutschlandsberg sowie des Science Lab

Hinweis: Im Projekt „RIBP 2022“ wird die Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH die Projektträgerschaft übernehmen. Welche Gemeinden das darin enthaltene Planungsbudget in Anspruch nehmen werden, ist noch nicht im vollen Umfang bekannt.

Das Regionalmanagement wird auch im Rahmen des Arbeitsprogrammes 2022 Mitverlegungen und Umsetzungen des Breitbandausbaus in der Südweststeiermark auf Gemeindeebene unterstützen. Vorgesehen ist ausschließlich die Unterstützung echter Glasfaserinfrastruktur.

Zu diesem Zweck ist es den Gemeinden möglich Planungsleistungen bei Breitband(bau)projekten bzw. Mitverlegungsmöglichkeiten dem Regionalmanagement zu melden. Das Regionalmanagement bringt die eingelangten Maßnahmen dem Regionalvorstand zur Kenntnis und lässt die Unterstützung auf Einzelmaßnahmenebene vom Regionalvorstand beschließen. Im Anschluss kann die Gemeinde die entstandenen Kosten dem Regionalmanagement vorschreiben.

 Leitthema Klima & Umwelt Südweststeiermark

Einen neuen, aber sicher nachhaltigen Schwerpunkt bilden Projekte rund um das Thema Klima & Umwelt. Aufbauend auf die im Jahr 2021 entwickelte Klima/Klimawandelanpassungsstrategie sollen erste Maßnahmen umgesetzt werden. Bereits fixierter Bestandteil des Projektes ist die Maßnahme Landschaftspflege und Biodiversitätserhalt (z.B. Ausrollung Naturnahe Begrünungen, Wiesenerhalt etc.).

Ein Schwerpunkt bleiben wird die Verfolgung der Umsetzung einer gemeinschaftlichen Ressourcenpark – Strategie zur Optimierung von Recycling-Kreisläufen, Re-Use Shops, etc. Im Bezirk Deutschlandsberg soll dafür ein bezirksübergreifendes ASZ geplant werden.

Geplante Projekte:

  • Maßnahmen zur Klimawandelanpassung
  • Abfallsammelzentren Deutschlandsberg (2022)

Leitthema Lebenswelten Südweststeiermark

Das Thema Baukultur ist im Bereich des Naturpark Südsteiermark seit über 10 Jahren ein brisantes Thema und wurde 2016 über ein gemeinsames LEADER Projekt der Südsteiermark mit dem Schilcherland auf die regionale Ebene gehoben. Um die Baukultur noch präsenter zu machen und eine geregelte baukulturelle Entwicklung der Südweststeiermark gewährleisten zu können, wird eine Koordinationsstelle im Regionalmanagement eingerichtet und eine Fortbildungsserie für Menschen aus dem betroffenen Umfeld (Bausachverständige von Gemeinden, Touristiker*innen, Bürgermeister*innen) initiiert sowie Diskussionsprozesse unter den Bürgermeister*innen gestartet. Diese Aktivitäten sollen auch im Jahr 2022, erweitert um den Schwerpunkt Bodenverbrauch und Landschaft, fortgesetzt werden.

Die im Jahr 2019 gestartete Vernetzung der archäologischen Initiativen wird im Jahr 2022 fortgesetzt. Im Bereich der Archäologie gilt es die Vielfalt an Angeboten nachhaltig zu vernetzen und in weiterer Folge den Beitrag zur regionalen, touristischen Wertschöpfung zu erhöhen. Geplant ist unter anderem die Konzeption einer regionalen Ausstellung und die Durchführung einer gemeinsam geplanten Großveranstaltung. Im Zuge des Projektes ArchaeoRegion wird ein zusätzlicher Schwerpunkt betreffen das Strategiefeld 11 – Regionale Identität gesetzt. Durch eine intensive Beschäftigung mit der NS-Zeit in der Südweststeiermark soll Bewusstsein für die Geschehnisse der damaligen Zeit geschaffen und aktiv an der Aufarbeitung gearbeitet werden.

Aufbauend auf die Aktivitäten in den Jahren 2020 und 2021 soll auch der regionale Jugendbeirat vertieft, Politik und Jugend besser vernetzt und Projekte von und mit Jugendlichen umgesetzt werden. Dafür wurde das Projekt Jugend Südweststeiermark geplant.

Geplante Projekte:

  • Baukultur 2022
  • ArchaeoRegion Südweststeiermark – Archäologie und Zeitgeschichte
  • Jugend Südweststeiermark

 

Arbeitsprogramm 2021


Das Arbeitsprogramm des Jahres 2021 wurde im Laufe des Jahres 2020 vorbereitet und seitens der Regionalversammlung der Südweststeiermark am 19.10.2020 beschlossen. Danach wurde das Arbeitsprogramm in der Abteilung 17 zur Beurteilung abgegeben und im Dezember seitens der zuständigen Landesabteilung 17 Nicht-Versagt.

Die zur Umsetzung des Arbeitsprogramms 2021 geplanten Projekte werden den strategischen Zielen (SZ) des Entwicklungsleitbildes Südweststeiermark zugeordnet. Zusätzlich wurde das Ziel „Strukturkosten“ für die RMSW GmbH und LEADER sowie für den Regionalverband definiert.

SZ Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken (1)

Im Arbeitsprogramm 2021 wird ein starker Fokus auf den Bereich (Aus-)Bildung innerhalb der Region gelegt werden. Innerhalb des Leitthemas „Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken“ gibt es im Jahr 2021 einen klaren Bildungsschwerpunkt. Die Südweststeiermark hat, ausgehend vom Projekt YURA, bereits vor mehreren Jahren den Schwerpunkt regionaler Bildungsstandorte als Leitbildziel verankert.

Mit dem Landes- und Regionalentwicklungsgesetz ist es nunmehr möglich direkt an der Entwicklung teilzuhaben. Aus diesem Grund gibt es eine gemeinsame Unterstützung der regionalen HTL Standorte (Deutschlandsberg, Arnfels) zusammen mit den Gemeinden, sowie eine Aufbauplanung zur Entwicklung ganzheitlicher Bildungsstandorte.

Ergänzt werden diese standortgebundenen Maßnahmen mit der Weiterführung der regionalen Bildungsmessen im Bereich der Bildungs- und Berufsorientierung und des Lebenslangen Lernens.

Der im Jahr 2020 eingerichtete Regionale Jugendbeirat wird auch im Jahr 2021 weitergeführt, wird allerdings nicht als Einzelprojekt eingereicht, sondern über die Strukturkosten RJM mitfinanziert.

Besonders wichtige Thema Pflege- und Demenzservicestelle kann leider nicht wie ursprünglich geplant umgesetzt werden.

Geplante Projekte:

  • ABS – (Aus-)Bildung Südweststeiermark
    • Maßnahmen: Bildungsmessen, Bildungsstandort Südweststeiermark, Unterstützung HTL-Außenstelle Arnfels, Unterstützung Sciene LAB – HTL Außenstelle Deutschlandsberg

 SZ Wertschöpfung durch neue Partnerschaften schaffen (2)

Das Thema Baukultur ist im Bereich des Naturpark Südsteiermark seit über 10 Jahren ein brisantes Thema und wurde 2016 über ein gemeinsames LEADER Projekt der Südsteiermark mit dem Schilcherland auf die regionale Ebene gehoben. Um die Baukultur noch präsenter zu machen und eine geregelte baukulturelle Entwicklung der Südweststeiermark gewährleisten zu können, wird eine Koordinationsstelle im Regionalmanagement eingerichtet und eine Fortbildungsserie für Menschen aus dem betroffenen Umfeld (Bausachverständige von Gemeinden, Touristiker*innen, Bürgermeister*innen) initiiert sowie Diskussionsprozesse unter den Bürgermeister*innen gestartet.

Die im Jahr 2019 gestartete Vernetzung der archäologischen Initiativen wird im Jahr 2021 fortgesetzt. Im Bereich der Archäologie gilt es die Vielfalt an Angeboten nachhaltig zu vernetzen und in weiterer Folge den Beitrag zur regionalen, touristischen Wertschöpfung zu erhöhen. Geplant ist unter anderem die Konzeption einer gemeinsamen, regionalen Ausstellung.

Geplante Projekte:

  • BKAS – (Bau)Kultur und Archäologie Südweststeiermark
  • EU-Kofinanzierte Projekte: Imagekampagne Südsteiermark (LEADER)
  • EU-Kofinanzierte Projekte: Kultur-Mobilität-Tourismus (LA21 und Integrierte Regionalentwicklung)

SZ Starke Kerne und Standorte entwickeln (3)

Neben klassischen Infrastrukturthemen (Breitband, I+G Flächen) und regionalen Infrastrukturplanungen (Flächenoptionierungen, regional relevante interkommunale Planungen), die im Projekt RIBP bearbeitet werden, hat das Themenfeld Mobilität hier seinen Platz. Erklärtes Ziel ist es insgesamt eine grundlegende Weiterentwicklung in der Attraktivität als Wohn- und Betriebsstandort zu gewährleisten.

Das im Jahr 2020 neu aufgesetzte Mikro-ÖV Angebot regioMOBIL soll 2021 in den Regelbetrieb starten und ständig verbessert werden. Zusätzlich wird auch an der Schaffung weiterer Angebote im Bereich touristische Mobilität und Gelegenheitsverkehr gearbeitet.

Geplante Projekte:

  • RIBP – Regionale Infrastruktur und Breitbandplanungen
    • Maßnahmen: Regionale Infrastrukturplanungen, Umsetzung Breitband und Mitverlegungen
  • regioMOBIL
    • Maßnahmen: Durchführung und Weiterentwicklung des Mikro-ÖV Angebots in der Südweststeiermark; inkl. Schaffung von touristischen Mobilitätsangeboten
  • Disposition regioMOBIL
    • Maßnahme: Durchführung der Fahrtenvermittlung des Mikro-ÖV Angebots bis zur Installierung des Regelsystems

Hinweis: Im Projekt „RIBP 2021“ wird die Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH die Projektträgerschaft übernehmen. Welche Gemeinden das darin enthaltene Planungsbudget in Anspruch nehmen werden, ist noch nicht im vollen Umfang bekannt.

Das Regionalmanagement wird auch im Rahmen des Arbeitsprogrammes 2021 Mitverlegungen und Umsetzung des Breitbandausbaus in der Südweststeiermark auf Gemeindeebene unterstützen. Vorgesehen ist ausschließlich die Unterstützung echter Glasfaserinfrastruktur.

Zu diesem Zweck ist es den Gemeinden möglich Planungsleistungen bei Breitband(bau)projekten bzw. Mitverlegungsmöglichkeiten dem Regionalmanagement zu melden.

Das Regionalmanagement bringt die eingelangten Maßnahmen dem Regionalvorstand zur Kenntnis und lässt die Unterstützung auf Einzelmaßnahmenebene vom Regionalvorstand beschließen. Im Anschluss kann die Gemeinde die entstandenen Kosten dem Regionalmanagement vorschreiben.

 SZ Hohe Umweltqualität sichern und Ressourcen nachhaltig managen (4)

Ein wichtiger Schwerpunkt wird im Jahr 2020 im Bereich „Hohe Umweltqualität sichern und Ressourcen nachhaltig managen“ gesetzt.

Neben Bemühungen im Bereich der Verbesserung der Bedingungen für Flora und Fauna sowie Biodiversitätserhalt an sich wird ein regionaler Landschaftspflegeverband geplant, eine für Österreich erstmalige Pilotumsetzung im Bereich des Natur- und Kulturlandschaftserhalts.

Auf interkommunaler Ebene werden die regionalen Abfallwirtschaftsverbände Leibnitz und Deutschlandsberg in ihren Bestrebungen (klein)regionale Ressourcenparks zu etablieren weiter unterstützt.

Das Stiefingtal nimmt sich weiterführend innerregional des Themas Klimawandelanpassung an und wird über Versuchsflächen umlegbare Lösungsansätze für die Südweststeiermark erproben. Nachdem aber die Relevanz und Brisanz dieses Themas für die gesamte Region erkannt wurde, wird im Jahr 2021 eine Klima- / Klimawandelanpassungsstrategie erstellt, in der neben Daten und Fakten zu den Auswirkungen der Klimaänderung auch regionale Gegen- und Anpassungsmaßnahmen entwickelt werden.

Geplante Projekte:

Die Projekte des Bereichs Umwelt und Ressourcen (URS) werden von verschiedenen Projektträger*innen durchgeführt und deshalb als Einzelprojekte dargestellt und beantragt.

  • Klima- /Klimawandelanpassungsstrategie
  • Abfallsammelzentren Leibnitz (2021)
  • Abfallsammelzentren Deutschlandsberg (2021)
  • Landschaftspflegeverband Südweststeiermark (2021)
  • KLAR Region Stiefingtal (2021)
  • EU-Kofinanzierte Projekte: Biodiversitätsmanagement und Artenschutz (LEADER)

Arbeitsprogramm 2020


Das Arbeitsprogramm des Jahres 2020 wurde im Laufe des Jahres 2019 vorbereitet und seitens der Regionalversammlung der Südweststeiermark am  23.10.2019 beschlossen. Danach wurde das Arbeitsprogramm in der Abteilung 17 zur Beurteilung abgegeben und im Februar 2020 seitens der zuständigen Landesabteilung 17 Nicht-Versagt.

Die zur Umsetzung des Arbeitsprogramm 2020 geplanten Projekte werden den Strategischen Zielen (SZ) des Entwicklungsleitbildes Südweststeiermark zugeordnet. Zusätzlich wurde das Ziel „Strukturkosten“ für die RMSW GmbH und LEADER sowie für den Regionalverband definiert.

Neu hinzugekommen ist auch ein Projekt des Regionalverbandes Südweststeiermark.

SZ Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken

Im Arbeitsprogramm 2020 wird ein starker Fokus auf den Bereich (Aus-)Bildung innerhalb der Region gelegt werden. Daneben werden aber auch Projekte rund um das Themen Beteiligung und Jugend umgesetzt.

Innerhalb des Leitthemas „Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken“ gibt es im Jahr 2020 einen klaren Bildungsschwerpunkt, ergänzt um den themenübergreifenden Schwerpunkt Jugend. Die Südweststeiermark hat, ausgehend vom Projekt YURA, bereits vor mehreren Jahren den Schwerpunkt regionaler Bildungsstandorte als Leitbildziel verankert. Nun soll ein Regionaler Jugendbeirat eingerichtet werden und Jugendlichen die Möglichkeit geboten werden, selbst Projekte zu initiieren und umzusetzen.

Mit dem Landes- und Regionalentwicklungsgesetz ist es nunmehr möglich direkt an der Entwicklung teilzuhaben. Aus diesem Grund gibt es eine gemeinsame Unterstützung der regionalen HTL Standorte (Deutschlandsberg, Arnfels) zusammen mit den Gemeinden, sowie eine Aufbauplanung zur Entwicklung ganzheitlicher Bildungsstandorte.

Ergänzt werden diese standortgebundenen Maßnahmen mit der Weiterführung der regionalen Bildungsmessen im Bereich der Bildungs- und Berufsorientierung.

Neu hinzugekommen ist das Thema Pflege- und Demenzservicestelle, die auf der anderen Seite des demographischen Wandels ansetzt und das Ziel verfolgt, möglichst viele Menschen in der Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen zu unterstützen und diese längst möglich im gewohnten Umfeld zu halten.

Geplante Projekte:

  • ABJS – (Aus-)Bildung und Jugend Südweststeiermark
    • Maßnahmen: Bildungsmessen, Regionaler Jugendbeirat, Jugendbeteiligung und Umsetzungsprojekte, Bildungsstandort Südweststeiermark, Unterstützung HTL-Außenstelle Arnfels, Unterstützung Sciene LAB – HTL Außenstelle Deutschlandsberg
  • DVS – Pflege- und Demenzservicestelle Deuschlandsberg/Leibnitz
  • Ko-Finanzierung EU-Kofinanzierte Projekte
    • Maßnahme Make IT safe regional (LEADER)

 

SZ Wertschöpfung durch neue Partnerschaften schaffen

Das Thema Baukultur ist im Bereich des Naturpark Südsteiermark seit über 10 Jahren ein brisantes Thema und wurde 2016 über ein gemeinsames LEADER Projekt der Südsteiermark mit dem Schilcherland auf die regionale Ebene gehoben. Um die Baukultur noch präsenter zu machen und eine geregelte baukulturelle Entwicklung der Südweststeiermark gewährleisten zu können, wird eine Koordinationsstelle im Regionalmanagement eingerichtet und eine Fortbildungsserie für Menschen aus dem betroffenen Umfeld (Bausachverständige von Gemeinden, Touristiker*innen, Bürgermeister*innen) initiiert.

Die im Jahr 2019 gestartete Vernetzung der archäologischen Initiativen wird auch im Jahr 2020 fortgesetzt. Dabei wird die neu entstandene Website um gemeinsame Aktivitäten und Veranstaltungen ergänzt. Im Bereich der Archäologie gilt es die Vielfalt an Angeboten nachhaltig zu vernetzen und in weiterer Folge den Beitrag zur regionalen, touristischen Wertschöpfung zu erhöhen.

Geplante Projekte:

  • BKAS – (Bau)Kultur und Archäologie Südweststeiermark
    • Maßnahmen: Baukultur Südweststeiermark, ArchaeoRegion Südweststeiermark

 

SZ Starke Kerne und Standorte entwickeln

Neben klassischen Infrastruktur Themen (Breitband, I+G Flächen) und regionalen Infrastrukturplanungen, die im Projekt RIBP bearbeitet werden, wird das Thema Mobilität aufgegriffen. Erklärtes Ziel ist es eine grundlegende Weiterentwicklung in der Attraktivität als Wohn- und Betriebsstandort zu gewährleisten.

Bereits im Sommer 2018 startete die regionale Breitbandmasterplanung, in enger Abstimmung mit dem Zentralraum Steiermark sowie der Südoststeiermark und ergänzt um ein regionales Feinplanungsbudget auf lokaler Ebene. Diese Aktivitäten befinden sich in voller Umsetzung und im Zeitplan und werden im Frühjahr 2020 abgeschlossen. Im Anschluss soll ein Businessplan für die Umsetzung erstellt werden und erste Schritte in diese Richtung neben der weiteren Unterstützung von Feinplanungen auf Gemeindeebene gesetzt werden.

Durch das Projekt MES – Maßnahme MOBIL Südwest kommt es zur Implementierungsunterstützung eines nahezu flächendeckenden Mikro-ÖV Systems über die gesamte Südweststeiermark hinweg.

Geplante Projekte:

  • RIBP – Regionale Infrastruktur und Breitbandplanungen
    • Maßnahmen: Regionale Infrastrukturplanungen, Umsetzung Breitband und Feinplanungen
  • MES – Mobilität und Erreichbarkeiten
    • Maßnahmen: Umsetzung MOBIL Südwest, Verlängerung Probebetrieb und Weiterentwicklung
  • Ko-Finanzierung EU-Kofinanzierte Projekte
    • Maßnahme: Breitband Masterplan Südweststeiermark (IWB)

 

SZ Hohe Umweltqualität sichern und Ressourcen nachhaltig managen

Ein letzter Schwerpunkt wird im Jahr 2020 im Bereich „Hohe Umweltqualität sichern und Ressourcen nachhaltig managen“ gesetzt.

Neben Bemühungen im Bereich der Verbesserung der Bedingungen für Flora und Fauna sowie Biodiversitätserhalt an sich wird ein regionaler Landschaftspflegeverband geplant, eine für Österreich erstmalige Pilotumsetzung im Bereich des Natur- und Kulturlandschaftserhalts.

Auf kommunaler Ebene wird der regionale Abfallwirtschaftsverband Leibnitz in seinen Bestrebungen (klein)regionale Ressourcenparks zu etablieren weiter unterstützt.

Das Stiefingtal nimmt sich weiterführend innerregional des Themas Klimawandelanpassung an und wird über Versuchsflächen umlegbare Lösungsansätze für die Südweststeiermark erproben.

Geplante Projekte:

Die Projekte des Bereichs Umwelt und Ressourcen (URS) werden von verschiedenen Projektträger*innen durchgeführt und deshalb als Einzelprojekte dargestellt und beantragt.

  • Abfallsammelzentren Leibnitz (2020)
  • Landschaftspflegeverband Südweststeiermark (2020)
  • KLAR Region Stiefingtal (2020)
  • Ko-Finanzierung EU-Kofinanzierte Projekte
    • Maßnahmen: So schmeckt Biodiversität (LEADER), Biodiversitätsmanagement und Artenschutz (LEADER)

Arbeitsprogramm 2019


Das Arbeitsprogramm des Jahres 2019 wurde im Laufe des Jahres 2018 vorbereitet und seitens der Regionalversammlung der Südweststeiermark am  22.10.2018 beschlossen. Danach wurde das Arbeitsprogramm in der Abteilung 17 zur Beurteilung abgegeben und im Dezember seitens der zuständigen Landesabteilung 17 Nicht-Versagt.

Als den strategischen Zielen übergeordnetes Projekt wird im Laufe des Jahres 2019 eine Fokussierung des Regionalen Entwicklungsprogramms Südweststeiermark durchgeführt. Nachdem mit Ende 2018 bereits große Teile der im Entwicklungsleitbild festgelegten Maßnahmen abgeschlossen oder in Umsetzung sind, wird im Zuge dieses Projektes gemeinsam mit der Regionalversammlung und dem Regionalvorstand eine inhaltliche (Entwicklungs-)Richtung für die Zukunft der Südweststeiermark festgelegt.

Geplante Projekte:

  • Weiterentwicklung des regionalen Entwicklungsleitbildes der Region Südweststeiermark

 

 SZ Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken

Im Arbeitsprogramm 2019 wird ein starker Fokus auf den Bereich (Aus-)Bildung innerhalb der Region gelegt werden. Daneben werden aber auch Projekte rund um die Themen Beteiligung und Gendermainstreaming umgesetzt.

Innerhalb des Leitthemas „Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken“ gibt es im Jahr 2019 einen klaren Bildungsschwerpunkt, ergänzt um den themenübergreifenden Schwerpunkt Jugend. Die Südweststeiermark hat, ausgehend vom Projekt YURA, bereits vor mehreren Jahren den Schwerpunkt regionaler Bildungsstandorte als Leitbildziel verankert.

Mit dem Landes- und Regionalentwicklungsgesetz ist es nunmehr möglich direkt an der Entwicklung teilzuhaben. Aus diesem Grund gibt es eine gemeinsame Unterstützung der regionalen HTL Standorte (Deutschlandsberg, Arnfels) zusammen mit den Gemeinden, sowie einer Aufbauplanung zur Entwicklung eines ganzheitlicher Bildungsstandorte.

Ergänzt werden diese standortgebundenen Maßnahmen mit der Weiterführung der regionalen Bildungsmessen im Bereich der Bildungs- und Berufsorientierung.

Geplante Projekte:

  • Regionales Jugendmanagement
  • RBBO-Koordination
  • Unterstützung HTL Bulme Graz/Gösting – Deutschlandsberg
  • Unterstützung HTL Kaindorf – Arnfels
  • Regionale Bildungsmessen
  • Das SteirerinnenKABARETT
  • Make IT safe

 

 SZ Wertschöpfung durch neue Partnerschaften schaffen

Bereits bestehende Initiativen, ergänzt um die Umsetzung des geplanten neuen Auftritts als Archäoregion, bilden den Schwerpunkt dieses Leitbildthemas im Arbeitsprogramm 2019.

Insbesondere in der Südsteiermark, bzw. dem Naturpark Südsteiermark gibt es derzeit sehr aktive Markenprozesse, welche zum Ziel haben Akteure*innen verschiedenster Bereiche im Sinne der regionalen Wertschöpfung und Identität zur Zusammenarbeit zu bewegen (Marke Südsteiermark).

Im Bereich der Archäologie gilt es die Vielfalt an Angeboten nachhaltig zu vernetzen und in weiterer Folge den Beitrag zur regionalen, touristischen Wertschöpfung zu erhöhen.

Geplante Projekte:

  • Marke Südsteiermark
  • Archäoregion Südweststeiermark

 

 SZ Starke Kerne und Standorte entwickeln

Aufgrund langjähriger Vorarbeiten kann der bereits 2018 gestartete stärkste Schwerpunkt im Bereich der Standortentwicklung weiter umgesetzt werden.

Neben klassischen Infrastruktur Themen (Breitband, I+G Flächen) wird das Thema Mobilität weiterentwickelt sowie das Thema regionale Infrastrukturplanungen aufgegriffen. Erklärtes Ziel ist es eine grundlegenden Weiterentwicklung in der Attraktivität als Wohn- und Betriebsstandort zu gewährleisten.

Bereits im Sommer 2018 startete die regionale Breitbandmasterplanung, in enger Abstimmung mit dem Zentralraum Steiermark sowie der Südoststeiermark und ergänzt um ein regionales Feinplanungsbudget auf lokaler Ebene. Diese Aktivitäten befinden sich in voller Umsetzung und werden im Jahr 2019 weiter vorangetrieben.

Mit dem Projekt MOBIL Südwest schließlich kommt es zu einer Implementierungsunterstützung eines nahezu flächendeckenden Mikro-ÖV Systems über die gesamte Südweststeiermark hinweg.

Geplante Projekte:

  • Umsetzung MOBIL Südwest
  • Breitband Masterplanung
  • Planungs- und Umsetzungsbudget
  • Weiterentwicklung MOBIL Südwest – Einbindung Gelegenheitsverkehr
  • Regionale Infrastrukturplanungen

Das Regionalmanagement wird auch im Rahmen des Arbeitsprogrammes 2019 die Feinplanung und Umsetzung des Breitbandausbaus in der Südweststeiermark auf Gemeindeebene unterstützen. Vorgesehen ist die Unterstützung echter Breitbandinfrastruktur (kein Vectoring, etc…).

 

 SZ Hohe Umweltqualität sichern und Ressourcen nachhaltig managen

Ein weiterer Schwerpunkt wird im Jahr 2019 im Bereich „Hohe Umweltqualität sichern und Ressourcen nachhaltig managen“ gesetzt.

Neben Bemühungen im Bereich der Verbesserung der Bedingungen für Flora und Fauna sowie Biodiversitätserhalt an sich über die Projekte Biodiversitätsmanagement und LIFE, wird ein regionaler Landschaftspflegeverband geplant, eine für Österreich erstmalige Pilotumsetzung im Bereich des Natur- und Kulturlandschaftserhalts.

Auf kommunaler Ebene werden die zwei regionalen Abfallwirtschaftsverbände in ihren Bestrebungen (klein)regionale Ressourcenparks zu etablieren weiter unterstützt. Auf regionaler Ebene wird bereits seit mehreren Jahren zusammen mit Landwirt*innen und Wasserversorgern an einem regionalen Nährstoffmanagement gearbeitet (SI-MUR-AT).

Das Stiefingtal nimmt sich innerregional des Themas Klimawandelanpassung an und wird über Versuchsflächen umlegbare Lösungsansätze für die Südweststeiermark erproben.

Geplante Projekte:

  • Abfallsammelzentren Leibnitz
  • So schmeckt Biodiversität
  • Biodiversitätsmanagement und Artenschutz
  • Landschaftspflegeverband Südweststeiermark
  • KLAR Region Stiefingtal

Arbeitsprogramm 2018

 

 

 

 

Das seit 01.01.2018 in Kraft getretene Steirische Landes- und Regionalentwicklungsgesetz ist das Ergebnis jahrelanger Bemühungen um das Thema Regionen in der Steiermark.

2018 befinden sich die steirischen Regionen in einem spannenden Übergangsjahr, im Zuge dessen gleich zwei Arbeitsprogramme auf den Weg geschickt werden. Das Arbeitsprogramm 2018 wurde im Frühjahr des Jahres eingereicht um mit Mitte Juli seitens der zuständigen Landesabteilung 17 Nicht-Versagt.

Durch die Arbeitsprogramme können die inhaltlichen (Arbeits-)Schwerpunkte von den Regionen selbst festgelegt werden. In der Südweststeiermark liegt in den ersten Jahren der Umsetzung des steirischen Landes- und Regionalentwicklungsgesetzes ein Fokus auf Mobilität und Standortentwicklung. Bearbeitet werden aber auch die Themenbereiche „Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken“ und „Umwelt und Ressourcenmanagement“. Damit spannen die Themen einen Bogen zur nachhaltigen Entwicklung der Region Südweststeiermark.

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