Projekte 2014-2020


Projekttitel: Schilcherland – Spezialität Warenkorb

Projektträger: Verein Schilcherland-Spezialitäten
Projektlaufzeit: 09.12.2015 – 28.02.2017

Kurzbeschreibung:
Das Thema Regionalität und kontrollierte Produkte zu vermarkten, hat sich in den letzten Jahren zu einem Trend-Thema entwickelt. Da es nicht nur auf Seiten der Konsumenten hohe Nachfragen gibt, sondern bereits auch bei den Händlern, zielt dieses Projekt darauf, diesem Trend gerecht zu werden.

Es werden Produkte von Bauern und Kleingewerbebetrieben des Schilcherlandes hergestellt, deren Qualität und Regionalität durch eine unabhängige Kontrollstelle kontrolliert und in Folge mit dem Gütesiegel zertifiziert werden. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft beim Verein Schilcherland Spezialitäten. Die Gastronomen, Kunden und Einzelhändler greifen auf diese Zertifizierung zurück und unterstützen zu dem den Erhalt der bäuerlichen kleinräumigen Betriebsstruktur der Region.

Neben den klassischen Kaufkriterien „Qualität“, „Genuss“ und „gesunde Ernährung“, stehen vermehrt BIO, Regionalität und Saisonalität als Hauptkriterien im Mittelpunkt und auf der Einkaufsliste. Daher soll mit diesem, klar deklarierten und eindeutigen Gütesigel, ein Zeichen für Regionalität und Qualität im Schilcherland gesetzt werden, welches sich positiv auf die Wertschöpfung auswirkt.


Projekttitel: Touristische Kostbarkeiten
Projektträger: Tourismusverband Schilcherland Deutschlandsberg
Projektlaufzeit: 01.01.2016 – 30.06.2018

Kurzbeschreibung:
Der Tourismusverband Schilcherland Deutschlandsberg hat es sich zur Aufgabe gemacht, in der Region Schilcherland Vorreiter für kooperative Umsetzungen zu sein. Dementsprechend soll im gegenständlichen Projekt gemeinsam mit den weiteren Tourismusverbänden der Region und weiteren strategisch wichtigen Partnern (wie LAG, Schilcherland-Spezialitäten, Landwirtschaft, usw.) an der Etablierung und Bündelung von Touristischen Kostbarkeiten gearbeitet werden. Durch die Identifizierung mit der Marke Schilcherland und den geplanten Vorhaben wird eine Qualitätssteigerung und Angebotserweiterung erwartet. Besonderen Wert wird auf – anscheinend vergessene – sowie auch auf innovative neue Touristische Kostbarkeiten gelegt. Vorhaben im Projekt sind die Sammlung von Touristischen Kostbarkeiten einst und jetzt, zielgruppenorientierte Bündelung derselben und Präsentation in unterschiedlicher Weise (Homepage, Druckwerke, moderne Medien wie Apps udgl.).


Projekttitel: Pflegedrehscheibe und Demenzservicestellen
Projektträger: Sozialverein Deutschlandsberg
Projektlaufzeit: 01.01.2016 – 30.11.2018

Kurzbeschreibung:
1. In den Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg gibt es keine (unabhängige) Informations-, Koordinierungs- und Beratungsstelle in allen Fragen der Pflege und Betreuung für Bewohner, Gemeinden und Träger. Die Demenzservicestellen in Deutschlandsberg und Leibnitz bieten lediglich ein Informations- und Trainingsangebot sowie die Pflegeberatung ausschließlich um das Thema Demenz an.

Die Pflegedrehscheibe hat das Ziel Fragen bezüglich Pflege und Betreuung zu klären und rasch zu informieren, sowie im Sinne eines Case- und Caremanagement Betroffene und Angehörige mit ihren Fragen zu begleiten.

2. Das Projekt „Demenzservicestellen“ wurde im Jahre 2013 mit einer Demenzservicestelle in der Bezirkshauptmannschaft Deutschlandsberg als erste Stelle in der Steiermark eröffnet.
Die Demenzservicestelle in der Bezirkshauptmannschaft Leibnitz bietet ihre Leistung seit dem 01.01.2015 an. Diese Stellen für alle Betroffenen und Angehörigen bieten kostenlos eine individuelle Angehörigenberatung, Vermittlung von Wissen zu demenzspezifischen Fragen, Pflegeberatung und Diagnostik im Förderbereich. Zusätzlich zu den stationären u. mobilen Diensten werden MAS-Demenztrainings u. Vorträge für die Angehörigen angeboten.

Da eine Demenzerkrankung mit einer durchschnittlichen Dauer zwischen acht und zehn Jahren derzeit medizinisch nicht heilbar ist, wird ein präventiver Ansatz in der Bevölkerung zur Information, Diagnose und Früherkennung und Demenzförderung (Training) bei frühen Stadien verlangt.

Die drei Säulen der Demenzservicestellen:
–  kostenlose Pflegeberatung
– MAS- und Demenzförderung/-training u. integrierte Diagnostik durch Klinische u. Gesundheitspsychologinnen als entgeltliches Angebot nach Pflegestufen
– Entlastung u. Schulung der Angehörigen, Ausbildung von Trainerinnen nach Deutschlandsberger Modell

Diese geplante zeitliche Entlastung und Schulung der Angehörigen, die regelmäßig durchgeführte Demenzförderung u. die kostenlose psychosoziale Unterstützung, die Pflegeberatung und die Entlastungsgespräche führen zu einem besseren Verständnis und einer verbesserten Umgangsweise von dementen Angehörigen. Früher gestellte Diagnosen können mit einer individuellen Demenzförderung das Krankheitsbild entschärfen.


Projekttitel: Archeo Norico 2016 – 2018
Projektträger:
Technologiezentrum Deutschlandsberg
Projektlaufzeit: 01.01.2016 – 31.12.2018

Kurzbeschreibung:
Es ist geplant das Leuchtturmprojekt Burg Deutschlandsberg um weitere hochwertige Museumsflächen zu ergänzen, womit das größte zusammengehörige Museumsareal im Schilcherland noch erweitert wird. Dies erfordert einerseits, dass der Hauptturm überdacht und zu einem Teil ausgebaut wird. Andererseits wird in dem vor drei Jahren errichteten Polygonalturm der Rohbau innen zu modernen Museumsflächen ausgestaltet. Besonderer Wert wird auf die nachhaltige Dokumentation in Form von archäologischen Vermessungen gelegt. Marketingmaßnahmen in Form von Inseraten sollen das Objekt im und über das Schilcherland hinaus positionieren. Kulturgüter werden geschützt und präsentiert, ein wichtiger Beitrag zur regionalen Identität unter der Marke Schilcherland wird geleistet.


Projekttitel: Attraktivierung Archäoregion Südweststeiermark
Projektträger: ASIST – Archäologisch-Soziale Initiative Steiermark
Projektlaufzeit: 01.01.2017 – 31.12.2019
Kooperationsprojekt Schilcherland & Südsteiermark

Kurzbeschreibung:
Drei Hauptkomponenten des Projektes:
A) Erlebbare Geschichte – anschaulich dargestellt: Ausarbeitung eines Vermittlungskonzepts und Workshop-Programms. Schwerpunkt Kelten und Römer: Retznei, Frauenberg, Flavia Solva (LAG Südsteiermark); Schwerpunkt Mittelalter: Deutschlandsberg, Schwanberg (LAG Schilcherland)
B) ArchäoTerminals – Virtuelle Rekonstruktionen und Modelle: Zur anschaulichen Darstellung werden virtuelle Rekonstruktionen erstellt, die die vollständige Darstellung der Anlagen (Tempel Frauenberg), Thermenanlagen (Retznei), Burg und Befestigung (Schwanberg), prähistorische Vorläufer und mittelalterliche Burganlage mit dem polygonen Turm (Deutschlandsberg) erlauben.
C) Publikationen – öffentlichwirksame Darstellungen/Leitfäden und Materialvorlagen: Schwanberg, Deutschlandsberg, Retznei, Frauenberg: Die häufig nur für die Fachwelt zu erschließende Bedeutung von Fundstellen wird durch eine Bearbeitung und Vorlage, die sich an die breite Öffentlichkeit richtet, mehrsprachig und zum Teil kindgerecht konzipiert, weiter bekannt gemacht.


Projekttitel: Bogenparcours Siebernegg – Schilcherland Tour (Kleinprojekt)
Projektträger:
Grenzenlos Reiten Freizeit- u. Wanderreitclub Siebernegg
Projektlaufzeit: 03.2016 – 31.07.2016

Kurzbeschreibung:
Auf einer Waldfläche im Gemeindegebiet Eibiswald von ca. 20 Hektar wird ein Bogenparcour errichtet, der keine Wünsche offen lässt. Es gibt einen attraktiven Einschießplatz und 33 Stationen mit 3D Tiernachbildungen. Das Gelände ist interessant, abwechslungsreich und entspricht allen Vorgaben, die einen anspruchsvollen Parcours ausmachen. Die Wege sind gut begehbar und auch für Familien mit Kindern bestens geeignet. Dieses Projekt unterstützt die Entstehung eines neuen Freizeit- und Sportangebotes, steht der Bevölkerung der Region, Gästen aus dem Inland und Ausland, Schulen und Unternehmen für Exkursionen und sportliche Betätigung zur Verfügung.
Durch die Parcours Besucher wird ein zusätzlicher Umsatz für heimische Betriebe erwartet.


Projekttitel: ZULAS – Zukunftsstandort Laßnitztal – Schilcherland
Projektträger:
Laßnitztal Entwicklungs-GmbH
Projektlaufzeit: 01.07.2016 – 31.12.2018

Kurzbeschreibung:
Die Koralmbahn wird in der Raumentwicklung und Verkehrserschließung zu einem bestimmenden Element im Schilcherland. Deshalb haben sich vor mittlerweile 2 Jahren 4 Gesellschafter (Deutschlandsberg, Groß St. Florian, KR Sulmtal-Koralm, RM GmbH Südweststeiermark) zur Laßnitztal Entwicklungs-Gesellschaft zusammengeschlossen um die Chancen und Herausforderungen der nächsten Jahre aktiv mitgestalten zu können.

Folgende Arbeitspakete sind im Projekt ZULAS geplant:

  • Abstimmungsprozess mit Stakeholdern vor Ort um eine optimale Einbindung und Akzeptanz der Bevölkerung zu gewährleisten.
  • Masterplan und Vision für die TOP-Entwicklungsgebiete des Schilcherlandes mit dem Mehrwert einer optimalen ÖV-Erschließung und Erreichbarkeit für Arbeitnehmer/innen.
  • Planung und Aufschließung der großen wirtschaftlichen Entwicklungsgebiete. Daher ist vorgesehen eine optimale Erschließung in Anbindung an die Verkehrsinfrastruktur (ÖV-Knoten und Straße) zu konzipieren.
  • Konzipierung eines „Business Inkubators“ am Areal des Bahnhofs

Erstellung von Präsentationsunterlagen für die Entwicklungsgebiete unter Darstellung der Lage im Schilcherland und der Vielfalt der Angebote im Umfeld (Firmen, Ausbildung, Naherholung)


Projekttitel: Bildungspotentiale Südweststeiermark
Projektträger:
Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH
Projektlaufzeit: 01.05.2016 – 31.12.2018
Kooperationsprojekt Schilcherland & Südsteiermark

Kurzbeschreibung:
Mit dem Projekt Bildungspotentiale Südweststeiermark wird ein neues, innovatives Konzept entwickelt, in dessen Rahmen auch die regionalen Bildungsmessen in Deutschlandsberg und Leibnitz zu Veranstaltungen etabliert werden, bei denen alle Zielgruppen der Region – Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Eltern, Ältere Personen, Menschen mit Beeinträchtigung – entsprechende, diversitätsorientierte Angebote zur Bildungs- und Berufsorientierung erhalten. Zusätzlich wird das Thema auch außerhalb der Bildungsmessen fokussiert. Durch Veranstaltungen, Vorträge, Workshops und Projekte soll möglichst allen BewohnerInnen der Region auf sie zugeschnittene Informationen zugänglich gemacht werden. Dies stärkt im Sinne der Chancengleichheit vor allem auch „benachteiligte“ Gruppen in ihrer Kompetenz zum Thema Bildung und Berufsorientierung (Ältere Personen, Menschen mit Beeinträchtigung, Frauen, Neets etc.). Dies geschieht methodisch direkt (Messe, Projekte etc.) aber auch indirekt g (Vorträge für MultiplikatorInnen, Eltern von bspw. Kindern mit Behinderung etc.). Stärkerer Fokus wird auch auf das Thema Lehre und Region, bzw. Berufsorientierung für Kinder gelegt werden.


Projekttitel: So leben wir in Zukunft – 2025 (Kleinprojekt)
Projektträger: VFE – Verein zur Steigerung der Energieeffizienz
Projektlaufzeit: 01.03.2016 – 01.05.2016

Kurzbeschreibung:
Den Rahmen des Projektes bildet eine Ausstellung am 25.4.2016 in der Koralmhalle Deutschlandsberg zu den Themen erneuerbare Energie, Energieeffizienz in der Gebäudetechnik, 3D-Drucker und E-Mobilität sensibilisiert. Sven Gabor Jánsky – anerkannter Trend- und Zukunftsforscher aus Deutschland, zum Thema „So leben wir in der Zukunft 2025“ gibt in seinem Vortrag einen eindrucksvollen Ausblick in die Zukunft und beleuchtete an Hand eines imaginären Tagesablaufs, welche möglichen Veränderungen, Herausforderungen und Chancen im Jahr 2025 auf uns warten.

Heute leben wir regional verbunden – dies betrifft sowohl unser Konsumverhalten als auch unsere Lebensgewohnheiten – betrachtet man aber z.B. die jetzigen Teenager (Zielgruppe der Veranstaltung durch die Teilnahme zahlreicher Schulen des Bezirks) haben sich deren Lebensgewohnheiten und deren Konsumverhalten bereits drastisch verschoben. Durch den Vortrag erreichen wir eine Sensibilisierung der Jugendlichen um dieses Konsumverhalten und Lebensgewohnheiten anzupassen, um unseren Lebensraum weiter zu erhalten und zu schützen um damit die Region zu stärken.


Projekttitel: Okzident trifft Orient (Kleinprojekt)
Projektträger: Verein Steirisches Feuerwehrmuseum
Projektlaufzeit: 01.06.2016 – 30.10.2016

Kurzbeschreibung:
Das Steirische Feuerwehrmuseum versteht sich in seiner Vermittlungsarbeit als Schnittstelle zwischen Museum und BesucherInnen.
Da die generelle Aufgabe, Brandvorkehrung und Alarmierung zu erklären, im Fall von neuen Zuwanderern oft am Wesentlichsten scheitert –  der Sprache wird mithilfe eines Dolmetschers angeboten, dieses notwendige Wissen mit eigens dafür entwickelten Unterlagen zu vermitteln. Diese Aufklärungsarbeit soll wider alle Barrieren in weiterer Folge an anderen Orten bzw. Bezirken umgesetzt werden, um damit einen entscheidenden Aspekt zur nachhaltigen Integration zu forcieren. Zu einer breit angelegten Projektwoche mit diversen Workshops, Vorträgen und Präsentationen sind alle eingeladen, die generell Interesse an einem regen Austausch zum Thema „Begegnung der Kulturen“ und an der Vernetzung haben. Die dazu angebotenen Möglichkeiten (Vorträge mit Diskussionen, Filmbeiträge für und mit Jugendlichen, Workshop mit SchülerInnen und nachfolgender Ausstellung) finden auf Ebenen der Schule sowie der Wissens- und Kulturvermittlung im Museum und der Pfarre statt. Partner: Sozialverein Deutschlandsberg, Pfarre Groß St. Florian, Freiwillige Feuerwehr, Verein für Willkommenskultur und Solidarität, Katholisches Bildungswerk, NMS Groß St. Florian, Theaterzentrum Deutschlandsberg.


Projekttitel: Pilotprojekt „Regionale Säfte für Kinder“ (Kleinprojekt)
Projektträger: Personengruppe um Christoph Oswald mit gemeinnützigem Ansinnen
Projektlaufzeit: 20.09.2016 – 1.4.2017

Kurzbeschreibung:
Durch den Ersatz des derzeitigen Getränke-Leihautomaten durch ein Gerät, das in den Besitz der Neuen Mittelschule Stainz übergehen soll, werden zukünftig anstelle von ungesunden, stark gesüßten Softdrinks nur mehr gesunde, regional produzierte Säfte aus Rohstoffen der Umgebung ohne chemische Süß- und Konservierungsstoffe den Kindern zur Verfügung stehen. Eltern und Kinder werden in einer Informationsverstaltung und mit Unterlagen auf die gesundheitlichen Auswirkungen und den Mehrwert für die regionale Wirtschaft hingewiesen und für die Themen Regionalität und gesunde Ernährungsgewohnheiten sensibilisiert.


Projekttitel: Energieeffiziente Adaptierungen Greith-Haus
Projektträger: Gemeinde St.Martin im Sulmtal
Projektlaufzeit: 4.8.2016 – 31.7.2017

Kurzbeschreibung:
Mit hohem Anspruch auf Qualität bietet das weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Greith-Haus seit dem Jahr 2000 Raum für Veranstaltungen von regionalem, überregionalem und internationalem Format.

Damit der hohe Qualitätsanspruch für die 8.000 bis 10.000 Besucher im Jahr gehalten werden kann, müssen auch die technischen und sicherheitsrelevanten Rahmenbedingungen angepasst werden. Hochrangige KünstlerInnen setzen voraus, dass entsprechende Rahmenbedingungen vorhanden sind, insbesondere bezogen auf den Schutz der Kunstwerke vor UV-Bestrahlung oder aber auch im Hinblick auf moderne technische Voraussetzungen wie eine flexible Lichtregie.

Geplant ist die Adaptierung des Greith-Hauses mit ferngesteuerter Lichttechnik in zeitgemäßer LED-Technik und Maßnahmen zum Sonnen- und UV Schutz um den Anforderungen der Künstler und Besucher gerecht zu werden. Die Adaptierungen unter Berücksichtigung der Energieeffizienz und ökologischer Nachhaltigkeit, gewährleisten über die nächsten Jahre die Umsetzung eines kulturell vielfältigen Bildungsprogrammes für Jugendliche und Ältere und sichern somit die Positionierung des Schilcherlandes als Kulturregion.


Projekttitel: Baukultur 2015+ Südweststeiermark
Projektträger: Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH
Projektlaufzeit: 1.6.2016 – 31.5.2019
Kooperationsprojekt Schilcherland & Südsteiermark & Vulkanland

Kurzbeschreibung:
Die heutige Kulturlandschaft in der Südwest- und Südost-Steiermark ist geprägt von landschaftlichen Gegebenheiten und den Wirtschafts-, Nutzungs- und Besiedlungsformen der letzten Jahrhunderte. Die strukturellen Veränderungen resultieren aus kulturellen und ökonomischen Anpassungen. Baukultur als Symbiose aus Funktion und Gestaltung, findet sich in vielfacher Ausprägung in unserem Alltag und beeinflusst die verschiedensten Bereiche unseres Lebens.
Das gemeinsame Ziel ist die bewusste und gemeinsame Gestaltung der Baukultur durch Maßnahmen und Aktionen. Innerhalb der Bevölkerung soll die Wahrnehmung des Themas geschärft, eine Sensibilisierung für authentische Architektur und den Lebensraum erreicht werden. In den Gemeinden sollen Veränderungsprozesse initiiert und das dafür notwendige Verständnis gesteigert werden. Regionale Firmen sollen als Verbündete und Unterstützer gewonnen werden. Inhaltliche Schwerpunkte sind geplant für den Bereich Tourismus und Wirtschaft, der Gemeinden, der Schulen sowie der Bewusstseinsbildung innerhalb der Region.


Projekttitel: Münzschatzfunde im Schilcherland (Kleinprojekt)
Projektträger: Gebrüder Steffan Stiftung – Burgmuseum Archeo Norico Deutschlandsberg
Projektlaufzeit: 4.8.2016 – 1.5.2017

Kurzbeschreibung:
Das Burgmuseum Archeo Norico Deutschlandsberg verfügt über einen bedeutende Münzsammlung, die zum Zeitpunkt größtenteils nicht öffentlich präsentiert wird. Im Zuge des Projektes sollen die keltischen und römischen Münzen, zumeist Gepräge aus Silber, wissenschaftlich bearbeitet und bestimmt werden. Das enorme kulturelle Erbe und Potenzial stellt einen Mehrwert für die Region Schilcherland dar. Die Ergebnisse der Untersuchung werden in Form einer Belegbroschüre veröffentlicht und werden durch die erstmalige öffentliche Präsentation der Objekte im Museum touristisch genutzt.


Projekttitel: Attraktivierung Wolfgangikirche
Projektträger: Gemeinde Schwanberg
Projektlaufzeit: 29.9.2016 – 30.06.2018

Kurzbeschreibung:
Die Wolfgangikirche mit Rundumblick über das gesamte Schilcherland steht an einem alten Kraftplatz und wurde schon bisher für sakrale, kulturelle, multireligiöse und touristische Zwecke genutzt. Um vor allem die touristische und kulturelle Nutzung zu erleichtern und zu forcieren, sind folgende Maßnahmen geplant:

Bei der Wolfgangikirche ist eine bauliche Maßnahme zur Sicherung des Eingangsbereichs und damit verbundener Öffnung der Kirche geplant. Durch den Vorbau ist es möglich, die bestehende Eingangstür zu öffnen und so den Innenraum der Kirche einzusehen. Abgerundet wird das Projekt mit Veröffentlichungen und Bewerbungen von Veranstaltungen rund um den Wolfgangikogel.

Die organisatorische Umsetzung der Aktivitäten erfolgt  durch Ehrenamtliche des Komitees. Weitere Positionierungen und emotionale Bindungen sowie Steigerung der regionalen Integration sind ein wesentlicher Teil aller Bemühungen.

Erwartete Outputs Die beabsichtigten Maßnahmen dienen zur Steigerung der Bekanntheit des Ortes. Der regionale Nutzen spiegelt sich in Verbindung mit hohem Benutzungskomfort und regionaler Strahlkraft des weit hin sichtbaren Zentrums der Region wieder. Die mediale Vernetzung mit anderen Projekten steigert die Präsenz und Auffindbarkeit in der Medienlandschaft für alle Beteiligten.


Projekttitel: Mobil Südwest
Projektträger: Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH
Projektlaufzeit: 8.11.2016 – 31.10.2018
Kooperationsprojekt Schilcherland & Südsteiermark

Kurzbeschreibung:
Die Grundversorgung mit Öffentlichem Verkehr (ÖV) ist eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Positionierung der Region Südweststeiermark als Wohn-, Arbeits-, Wirtschafts- und Tourismusstandort.

Das im Projekt zu erarbeitende Mikro-ÖV-System dient als Zu- und Abbringer zu öffentlichen Verkehrsnetzen (S-Bahn, Linienbus) und bedient die Gemeinden/Region auf Bestellung über ein einheitliches Kundenservice zwischen definierten Sammelhaltepunkten. Zu- und Abbringerzeiten sollen zudem in bestehende Auskunfts- und Ticketing System eingebunden werden (z.B. Verkehrsverbund).

Die Umsetzung eines großflächigen und einheitlichen Mikro-ÖV-Systems in der Region Südweststeiermark wird eine bedarfsgerechte ÖV-Grundversorgung in Ergänzung zum bestehenden ÖV-Linienverkehr für alle BewohnerInnen und den Tourismus in der Südweststeiermark ermöglichen.

Flexiblere Verbindungen und Lösungen außerhalb des Linienverkehrs sorgen zudem für neue Angebote und Entwicklungsmöglichkeiten in und für bisher benachteiligte Gemeinden der Südweststeiermark.


Projekttitel: Rundum Soboth (Kleinprojekt)
Projektträger: Dorfentwicklungsverein Soboth aktiv
Projektlaufzeit: 1.1.2017 – 31.12.2018

Kurzbeschreibung:
Viel wurde in den letzten zehn Jahren in die Kompetenz des Wanderdorfes Soboth im Dreiländereck investiert. In der Angebotsgruppe „Wandern in Österreich – Österreichs Wanderdörfer“ war Soboth von Beginn an dabei und steigerte dadurch die Qualität des Angebotes Schritt um Schritt – bis letztlich hin zur Auszeichnung des Wanderdorfes mit dem „Österreichischen Wandergütesiegel“ mit Jahr 2012.

Mit diesem Projekt wird angestrebt das Wanderdorf Soboth als „das Wanderdorf im Schilcherland“ zu positionieren und zu vermarkten. Dies soll geschehen, indem der Partnerradius durch die Gemeindefusion auf das gesamte Berggebiet der neuen Marktgemeinde Eibiswald ausgedehnt und die Angebote dadurch erweitert werden. Nachbargemeinden werden in das Projekt ganz bewusst mit einbezogen.

Das Projekt zielt auf eine merkliche Erhöhung der Wertschöpfung durch eine gemeinsame, qualitative Vermarktung von bestehenden, funktionierenden Angeboten für Zielgruppen aller Altersgruppen ab.


Projekttitel: Wandern im Schilcherland – Riesenschuh (Kleinprojekt)
Projektträger: Kunsthandwerksverein Sobothage
Projektlaufzeit: 1.1.2017 – 31.12.2107

Kurzbeschreibung:
Neben den vielen gemütlichen Wanderwegen ist Soboth Kreuzungspunkt für viele Weitwanderrouten, Ausgangspunkt für Themenwege wie der Weg der Wandlungen, Maria Erscheinungsweg, und dem Wild Wandern Soboth.

Ein überdimensionaler Wanderschuh soll zukünftig als starkes Zeichen das Thema „Wandern im Schilcherland“ bewerben. Gefertigt von ansässigen Kunsthandwerkern aus Massivholz und der örtlichen Bauweise angepasst, soll es die bestehende Erlebnislandschaft bereichern und zu etwas Besonderem machen.Der 3 m hohe Wanderschuh ist begehbar, über eine Wendeltreppe gelangt man in den Schaft und findet dort eine erste Orientierungshilfe mit dem Überblick über die umliegenden Ziele.Als Fotomotiv genutzt, kann es für jeden der Ausgangspunkt oder Abschluss für die Wanderungen sein.


Projekttitel: Kulturlandschaftswandel im Schilcherland
Projektträger: LAG Schilcherland
Projektlaufzeit: 1.13.2017 – 30.11.2018

Kurzbeschreibung:
Die Kulturlandschaft im Schilcherland ist ein wichtiger identitätsstiftender Faktor für die Bevölkerung. Das Erlebnis Landschaft ist ein zentraler Ankerpunkt diverser touristischer Aktivitäten in der Region sowie ein Alleinstellungsmerkmal für die Vermarktung regionaler Produkte.
Die Analyse des Kulturlandschaftswandels in der Südweststeiermark konzentriert sich auf die Landnutzungsänderungen der letzten 50 Jahre. Eine GIS-gestützte Kulturlandschaftsanalyse grenzt einheitliche Landschaftsräume ab. Die Beschreibung der einzelnen Landschaftsräume nimmt Bezug auf prägenden Nutzungen sowie räumlichen Entwicklungs- und Veränderungs-dynamiken.
Für ausgewählte Landschaftsräume erfolgt die Darstellung des Kulturlandschaftswandels durch Gegenüberstellung von historischem und aktuellem Bildmaterial. Dahinterliegende (land-) wirtschaftliche, gesellschafts- oder siedlungspolitische Trends und Wirkungsmechanismen werden dargelegt und Stellschrauben zur positiven Weiterentwicklung der Kulturlandschaft im Schilcherland aufgezeigt.
In Arbeitssitzungen werden Ergebnisse den regionalen Gremien und Stakeholder, Gemeinden oder Vertreter überregionaler Stellen präsentiert und diskutiert. Durch Präsentationen in bestehenden Veranstaltungsserien (z.B. Bürgermeisterfrühstück) sollen möglichst viele Personen erreicht werden.

Die Ergebnisse ermöglichen Entscheidungsträgern, (Land-) Wirtschaft und Tourismus eine intensive und konstruktive Kommunikation über die nachhaltige Entwicklung der südweststeirischen Kulturlandschaft.


Projekttitel: Ressourcenschonende Technik im steirischen Obst- und Weinbau (Phase II)
Projektträger: ARGE obst.wein
Projektlaufzeit:  01.01.2017 bis 31.12.2019
Kooperationsprojekt der LAGen Schilcherland, Südsteiermark, Vulkanland, Almenland&Energieregion Weiz-Gleisdorf, Zeitkultur O-Steir. Kernland, Hügelland östl. v. Graz-Schöckelland, Lipizzanerheimat, Thermenland-Wechselland und Joglland

Kurzbeschreibung:
Landwirtschaftliche Betriebe geraten bei sensiblen Themen wie Pflanzenschutz und Umweltschutz immer mehr unter Druck. Sichtbare Sprühwolken, Lärmbelästigung und Verschwendung von Ressourcen sind ein Dorn im Auge vieler Bewohner/innen, Touristen und Umweltaktivisten. Es gilt eine Situation für landwirtschaftliche Betriebe zu schaffen, in der die öffentliche Akzeptanz gegenüber den Arbeiten in den Kulturen wie z.B. Pflanzenschutzmaßnahmen gestärkt wird. Somit will sich die Obst- u. Weinbaubranche proaktiv an dem gesellschaftlich relevanten Thema Umwelt- und Ressourcenschonung engagieren.

Nach erfolgreicher Sensibilisierung und Bedarfserhebung zur ressourcenschonenden Technik in der Phase I (Dez.2015 – Juni 2016) besteht eine hohe Motivation und Bereitschaft bei 140 Obst- und Weinbauern sich zu diesem Thema höher zu qualifizieren und ihre Betriebe im Bereich Herbizideinsparung und verlustarmer Pflanzenschutztechnik trotz Mehraufwand freiwillig zu optimieren, welches in der Phase II nun praktisch umgesetzt wird.

Die Basis für die praktische Umsetzung einer verlustarmen Pflanzenschutztechnik liefern die Ergebnisse des Forschungsprojektes Nr. 100793, BMLFUW „Messung der Gebläseluft von Obst- und Weinbau-Sprühgeräten während der Fahrt“ (Bericht Nr. IVT I-6/14/AI Thd 663 vom 28.2.2014), wodurch bei jedem teilnehmenden Landwirt eine bis zu 70%ige Verlustminderung angestrebt wird.


Projekttitel: Kommunikationsstrategie Schilcherland
Projektträger: Tourismusregionalverband Süd- & Weststeiermark
Projektlaufzeit: 1.4.2017 – 31.3.2020

Kurzbeschreibung:
Die Marke Schilcherland braucht einen stärkeren emotionalen Auftritt nach außen und gleichzeitig eine starke identifikationsbildende Verankerung nach innen. Die unterschiedlichen Kommunikationsrichtungen müssen gleichzeitig stattfinden um der Vision näher zu kommen. Für die Region selbst sind konkrete Zielvereinbarungen und PR-Maßnahmen mit allen Gemeinden der Region geplant, die der Markenpositionierung und der regionalen Wertschöpfung dienen. Als wesentliche Marketingmaßnahme baut die Strategie auf eine assoziative Bildersprache auf (Plakatwerbung an unterschiedlichen Standorten) sowie auf gebündelte zielgruppengerechte Darstellungen des Erlebbaren im Schilcherland. Kundenerlebnisse werden als Reise gestaltet, Mythen werden aufgegriffen und Geschichten werden erzählt werden (content marketing). Gleichzeitig werden im Hintergrund neue Merchandisingartikel gestaltet, neue Medien erlernt und der Kreis der Markenpartner erweitert.


Projekttitel: Inklusion im Aufwind
Projektträger: Sozialverein Deutschlandsberg
Projektlaufzeit: 01.09.2017 – 31.08.2018

Kurzbeschreibung:
Österreich hat im Jahr 2008 die UN- Behindertenrechtskonvention zertifiziert und sich damit verpflichtet, die Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen zu fördern und zu schützen. Die Steiermark nimmt eine Vorreiterrolle auf dem Weg zur Schule ohne Ausgrenzung ein. Die dafür notwendige Lernumgebung für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf bzw. Körper-oder Mehrfachbehinderung steht oftmals nur in sehr eingeschränktem Maße zur Verfügung. Grund dafür sind nicht zuletzt die kostenintensiven Anschaffungskosten spezieller Hilfsmittel und Lernmaterialien für den einzelnen Schulerhalter.
Im Rahmen dieses Projektes soll ein „Pool“ an behindertenspezifischen Hilfs- und Lernmittel errichtet werden, der allen 38 Pflichtschulen des Bezirks Deutschlandsberg zur Verfügung steht. Somit werden nicht einige wenige Schulerhalter über die Maßen finanziell belastet, sondern es kommt zu einer gerechten Verteilung der Kosten auf die 15 Schulerhaltergemeinden des Bezirks. Die Koordination erfolgt über das ZIS (Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik/ Bildungsregion Südwest 1), deren Leiterin in der Umsetzung von Inklusion im Schulalltag maßgeblich beteiligt ist und die über den entsprechenden Bedarf an den einzelnen Schulen Bescheid weiß. Die finanziellen Aufwendungen für das Büro des ZIS sollen ebenso von allen Gemeinden des Bezirkes getragen werden, da das ZIS für alle Pflichtschulen des Bezirkes Deutschlandsberg zuständig ist.


Projekttitel: Der Käse zum Schilcher – Schilcherland Spezialität
Projektträger: Hofkäserei Deutschmann GbR
Projektlaufzeit: 29.06.2017 – 31.05.2020

Kurzbeschreibung:
Kulinarik, Genuss und Regionalität sind zentrale touristische Themen des Schilcherlandes. Als Treiber dient das Produkt Schilcher mit hoher Bekanntheit und starkem Absatz weit über die Grenzen Österreichs hinaus. Was die Region weiters auszeichnet, ist die Grünland-bewirtschaftung mit ihren vielfältigen Genusserlebnissen. Eine Kooperation zwischen einem Winzer und Milchverarbeitungsbetrieb soll mit einem innovativen Käseprojekt nun die Brücke zwischen dem Leitprodukt Schilcher und der Milchwirtschaft schließen. Mit der Milch vom Bauern aus der Region fertigt die Hofkäserei Käselaibe vor, welche dann mit Schilchertrester affiniert zu hochwertigem Schnittkäse greift werden. Der fertige Käse wird als eigenständige Marke vermarktet und vertrieben, zudem wird die Zertifizierung als „Schilcherland Spezialität“ angestrebt. Die fachliche Begleitung ist für die Entwicklung und Umsetzung dieses Qualitätsprodukts selbstverständlich.


Projekttitel: Bewusstseinsbildung Schilcherland-Spezialitäten-Warenkorb
Projektträger:Verein Schilcherland-Spezialitäten
Projektlaufzeit: 01.07.2017 – 30.06.2020

Kurzbeschreibung:
Im Schilcherland werden wichtige Akzente gesetzt. Die kontrollierte Produktauszeichnung für landwirtschaftliche Lebensmittel steht für Qualitäts- und Herkunftssicherheit, die Stärkung der regionalen Wirtschaft und für kurze Transportwege.
Nunmehr arbeitet der Verein an der Bewusstseinsbildung nach Innen und Außen. Einerseits werden unsere Direktvermarkter mit Workshops geschult. Andererseits wird mit Informationsveranstaltungen dem Konsumenten, dem Buschschenker und dem Gastwirt aufgezeigt, welche Vielfalt an regionalen Lebensmitteln zur Verfügung steht und wie diese verwendet werden können. Auch auf die Gütesiegel „Schilcherland Spezialität“ und „Gutes aus meiner Region“ wird hingewiesen, als Zeichen für Regionalität und Qualität. Die neue Verpackungslinie hebt sich von den anderen Produkten ab und neue Geschenksideen-Kreationen werden geschaffen. Die Schilcherland-Spezialität-Schränke präsentieren die zertifizierten und innovativen Produkte – eine klare Wahrnehmung unser Region Schilcherland als Kulinariumzentrum der Steiermark.


Projekttitel: Kernburg Landsberg – Entwicklungsgeschichte
Projektträger: Gebrüder Steffan Stiftung
Projektlaufzeit: 1.4.2017 – 30.6.2018

Kurzbeschreibung:
Der älteste Teil der Burg Landsberg besteht aus einem mächtigen polygonalen Turm, der – vermutlich im 11. Jh. – auf dem höchsten Punkt des Felsens errichtet wurde. Rund um diesen Turm wurde eine Ringmauer erbaut, die die Burg von den vor allem im Westen steil abfallenden Hängen begrenzt. Das Projektvorhaben bezieht sich auf die jüngsten archäologischen Grabungen, die in den Jahren 2015 und 2016 im Hofbereich unmittelbar westlich des Turmes stattfanden. Die reichen Funde aus diesem Bereich sollen nun herangezogen werden, um die Entwicklungsgeschichte der Burg zu untersuchen sowie die Phasen ihrer Nutzung näher zu bestimmen. Am Ende des Projekts wird das Fundmaterial, das eine grundlegende Quelle für die geschichtliche Entwicklung der Burg Landsberg darstellt, aufgenommen, systematisch analysiert und in Beziehung zu den Bauperioden der Burg dargestellt werden. Neben der Erstellung eines vollständigen Katalogs (mit Zeichnungen und Fotos) werden die wichtigsten und aussagekräftigsten Funde im Burgmuseum ausgestellt.


Projekttitel: Erlebnisraum Lemsitz – Machbarkeitsstudie
Projektträger: Tourismusverband Schilcherland-Stainz-Reinischkogel
Projektlaufzeit: 1.12.2017 – 31.12.2018

Kurzbeschreibung:
In der Tourismusregion Schilcherland Stainz-Reinischkogel arbeitet ein innovatives und engagiertes Team an der Schaffung eines neuen Erlebnisraumes im Nordwesten des Erzherzog-Johann-Marktes Stainz. Malerische Äcker, verträumte Mäander mit Blick auf das ehemalige Chorherrenstift von Schloss Stainz, eine Oase für Erholungssuchende und Abenteuerlustige. In einer Machbarkeitsstudie soll nun umfassend recherchiert werden, wie und ob umsetzbar ist, was in einer Basiskonzeption zusammengetragen wurde. Freibad, großzügiger Badesee samt Bootsverleih, Campingplatz, Schlafen im Weinfass, Hundehotel, Hundewiese, Blockhütten zur Selbstversorgung, Wasser-Naturerlebnis-Spielplatz, Restaurantbereich, Radverleih, Vinothek, Indoor-Spielräume und vieles mehr. Von der Machbarkeitsstudie erwarten sich die Initiatoren Auskunft über das zu erwartende Gästeaufkommen, Erfahrungswerte aus vergleichbaren touristischen Projekten und den konkreten Durchrechnungszeitraum bis zur nachhaltig wirtschaftlichen Nutzung des Gesamtobjektes. Zu diesem Zweck werden Betriebsführungen bei Best-Practice Objekte organisiert und analysiert, Fach-Exkursionen durchgeführt und Berater hinzugezogen. Der Feinschliff bestehender Vorschläge, Umsetzungsstrategien bis zum schlüssigen Finanzierungskonzept soll in jedem Fall vor vermeidbaren Irrtümern bewahren und den Weg in eine erfolgreiche touristische Zukunft für alle Beteiligten bereiten.


Projekttitel: WiesErleben
Projektträger: Marktgemeinde Wies
Projektlaufzeit: 24.11.2017 – 31.12.2019

Kurzbeschreibung:
Neuer Erlebnis-Wanderweg entlang der „Weißen Sulm“.
Die „Weiße Sulm“ hat sich als  Naherholungs-Fluss schon lange einen Namen gemacht, jetzt geht es darum, den bestehenden Sulmklammweg am Bachbett zu erweitern, neu zu entdecken und zu einem ganzheitlichen Erlebnis-Wanderweg zusammenzuführen. So können Bewohner und Gäste auch in Zukunft außergewöhnliche Wege gehen. Das Projekt umfasst die Gestaltung von faszinierenden Erlebnisstationen mit speziellen Thementafeln entlang des Sulmklammweges, wo Wissen und Information speziell zu den Themen Flora, Fauna und Geschichte der Region vermittelt werden;  beeindruckende „Oasen der Ruhe“ , neue Erlebnisstationen am bereits bestehenden Barfußweg, der Bau einer abenteuerlichen Hängebrücke  und natürlich: ganz viel Genuss! Denn zahlreiche Weinbauern, Buschenschenken, Gasthöfe, Bauernhöfe, usw. säumen den neuen Erlebnis-Wanderweg. Ein ganzheitliches Marketingkonzept wird für die Partnerbetriebe entwickelt.


Projekttitel: Stressfreie Schlachtung auf der Koralpe
Projektträger: stressfrei.st – Initiative zur stressfreien Schlachtung auf der Koralm
Projektlaufzeit: 1.2.2018 – 28.2.2019

Kurzbeschreibung:
Auf der Koralm beschäftigen sich viele Bauern seit über 30 Jahren mit der Direktvermarktung von qualitätsvollem Rindfleisch und bestreiten damit einen erheblichen Teil ihres Einkommens. Zehn direktvermarktende landwirtschaftliche Betriebe von der Koralm haben sich zum Verein stressfrei.st zusammengeschlossen. Sie wollen gemeinsam durch die Planung und die Konstruktion eines geeigneten  Anhängers sowie entsprechende Bewusstseinsbildung eine Bewilligung erreichen, die Tiere in ihrem gewohnten Umfeld stressfrei zu betäuben, zu entbluten und anschließend das tote Tier innerhalb von maximal 30 Minuten zu einem zugelassenen Schlachtbetrieb zu bringen. Durch diese Maßnahme soll unter anderem sichergestellt werden, dass auch in Zukunft Rindfleisch in allerbester Qualität auf der Koralm produziert werden kann.


 

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