Mit Schilcher und Kernöl nach Südtirol ...

Nach den Zielen Eifel (Deutschland) – 2009 und Frutigen (Schweiz) - 2010 führte die Exkursion heuer vom 17. - 20. April nach Südtirol, genauer gesagt ins innovative Tauferer-Ahrntal, nach Bozen und ins Vinschgau – hier ins fruchtbare Martelltal.

In den ersten beiden Tagen der Reise (Tauferer-Ahrntal) lernte die interessierte Reisegruppe aus der Steiermark die Gemeinde Sand im Taufers besser kennen. Hier konnten mit LAG Präsident, Bürgermeister und Unternehmer Helmuth Innerbichler, aber auch mit Landeshauptmann Stellvertreter Landesrat Hans Berger im Bereich Tourismus, Erneuerbare Energien, Dorferneuerung und sogar zum Themenbereich Hallenbaderrichtung Erfahrungen ausgetauscht werden. Außerdem lernte die LAG Schilcherland einen völlig neuen Zugang zur Verteilung der LEADER Mittel und eine gute Möglichkeit zur Evaluation der geplanten bzw. durchgeführten Projekte über ein Indikatoren System kennen. Ebenfalls Erwähnung sollte die Regionalvermarktungslinie Ahrntal Natur finden. Erklärungen und Verkostungen zu dieser Markenentwicklung bildeten einige der Programmpunkte rund um die Gemeinde Sand im Taufers. Als Highlight dazu kann die Besichtigung des Kleinstahlhofs erwähnt werden. Hier konnte vor Ort erlebt werden, wie ein Südtiroler Bergbauernhof auf 1250 m heute noch funktioniert und Qualitätsprodukte erzeugt.

Der nächste Teil der Reise führte direkt in die Landeshauptstadt Bozen. Hier wurde uns von Dr. Kienzl, Bauernbund Südtirol, mit dem „Roten Hahn“ eine das ganze Land übergreifende Dachmarke und Qualitätssiegel für die Bereiche Direktvermarktung bäuerlicher Produkte, Urlaub am Bauernhof und bäuerliche Schankbetriebe vorgestellt. Da sich auch die Region Schilcherland gerade intensiv mit einer Regional- und Qualitätsmarke beschäftigt, waren hier vor allem die Qualitätsüberprüfungen und Standards von besonderem Interesse.

Nach diesem Vortrag führte die Exkursion direkt zu Landeshauptmann Luis Durnwalder, der nach einer sehr freundlichen Begrüßung einiges zu den geschichtlichen und derzeitigen Entwicklungen des Landes Südtirol zu berichten hatte. Danach eröffnete er eine Diskussion, in der Vergleiche zwischen Österreich und Südtirol zu den Themen Abwicklung LEADER, Bevölkerungsrückgang, Wirtschaftliche Entwicklung, Ausbildung und im Bereich Energiewirtschaft gezogen werden konnten.

Weiter ging es für die Delegation aus der Steiermark zum Bahnhof Marling, von dort wurde die Reise in der Vinschgaubahn fortgeführt. Oft wurde über die Stilllegung dieser regionale Bahnstrecke diskutiert – vorübergehend sogar umgesetzt. Letztendlich wurde aber der Mehrwert, der für die Region durch eine solche Bahnstrecke entsteht, Rechnung getragen und diese nicht nur erhalten, sondern auch mit Erfolg erneuert und ausgebaut.

Die letzte Besichtigung in Südtirol führte ins Martelltal zu einem Erdbeerbauern, der sein Produkt auf rund 1300 m Seehöhe erzeugt und so bis in den späten August liefern kann.

Der vierte Tag der Exkursion war der Rückfahrt gewidmet. Einen letzten Stopp bildete dabei die Besichtigung der sich gerade im Bau befindlichen Eisenbahnstrecke Unterinntal und deren Verankerung und Mehrwert für die Region, die für die LAG Schilcherland als Vergleich zur Koralmbahn diente.

Zitat Eichmann: „Wie auch in den letzten Jahren konnten wir von unseren europäischen Partnerregionen viel lernen. Gerade dieser Vergleich zeigt uns aber auch, dass wir mit unseren Schwerpunktsetzungen wie der Markenbildung Schilcherland auf dem absolut richtigen Weg sind.“

Fotos: Birgit Haring


Leader Aktionsgruppe Schilcherland im Berner Oberland 29.03.-31.03.2010

Nach einem angenehmen Flug nach Zürich und der Weiterreise mit dem Bus nach Frutigen, startete die LAG Schilcherland bereits am ersten Nachmittag mit einem Zentralen Programmpunkt der Exkursion, der Besichtigung des Lötschberg-Basistunnels der BLS NetzAG.

Die NEAT, die neue Eisenbahn-Alpentransversale, ist ein zentrales Element des Ausbaus und der Modernisierung der schweizerischen Schieneninfrastruktur. Zur NEAT zählen die zwei neuen Basistunnel am Lötschberg (Eröffnung 2007) und am Gotthard (voraussichtliche Inbetriebnahme 2017) mit Ausbauten auf den Zufahrtsstrecken. Mit diesem Jahrhundertwerk will Schweiz für den Güter- wie den Personenverkehr eine attraktive Alternative zur Straße bieten.

Bis Ende 2008 fuhren 33.144 Züge ohne Probleme durch den Basistunnel, die Kapazitätsgrenze wurde mehrmals erreicht. Im Hinblick auf den zunehmenden Güter- und Personenverkehr gab der Verwaltungsrat eine Studie für den Vollausbau des Basistunnels mit zwei Röhren in Auftrag.

Am nächsten Tag besuchte die LAG Schilcherland das Tropenhaus Frutigen, über das uns schon am Lötschbergbasistunnel kurz berichtet wurde. Es ist eines der großen Leitprojekte der Planungsregion Kandertal und bereits ein Jahr nach der Eröffnung ein Aushängeschild für die Stadt Frutigen.

Am Beispiel Tropenhaus wurde ersichtlich, dass ein Tunnelprojekt nicht immer auf ein reines Eisenbahnprojekt beschränkt werden muss. Das Tropenhaus als ökologisches Pionierprojekt bietet der Region einzigartige wirtschaftliche Perspektiven. Es bietet rund 40 Personen aus der Region Beschäftigung. Getragen wird die Einrichtung von der Tropenhaus Frutigen AG, deren Verwaltungsrat von Dr. Peter Hufschmied präsidiert wird. Der Planungsbeirat der LAG Schilcherland wurde während der Führung durch das Tropenhaus vom Geschäftsführer Dr. Jost und dem Leiter der Forschung/Produktion Dr. Moser bestens betreut und alle konnten sich nach Überreichung der Gastgeschenke an einem ausgezeichneten Essen erfreuen.

Funktionskonzept Tropenhaus: Warmes, kristallklares Bergwasser aus dem Lötschberg-Basistunnel (100l/sec. mit 20 Grad Celsius)  wird, statt künstlich abgekühlt, vor der Einleitung in das lokale Gewässer der Xander (Einleitung mit 12 Grad Celsius) zur Aufzucht von exotischen Früchten und Fischen genutzt. Das Wasser ist die Grundlage für die Störzucht und erste Kaviarproduktion in der Schweiz.

Vornehmlich ist es der Sibirische Stör, der für diese sorgt. Gerade in einer Zeit, wo die Meere leer gefischt werden, ist das von großer Sinnhaftigkeit, sondern durch die perfekte Konzeption der Kreisläufe ein Vorzeigemodell, das in die Region der Weststeiermark ebenso passen würde. Die Polykultur mit Stoffkreislauf auf einem Aral von rund 30.000 m2 - hat im Vollbetrieb rund 60.000 Störe die für rund 3.000 kg Zucht - Kaviar sorgen. 

Das Tropenhaus Frutigen bietet seinen Besuchern eine abwechslungsreiche Ausstellung von der Herkunft des Bergwassers bis zur Nutzung seiner Wärme. Der interaktive BKW-Energiepark zeigt sämtliche erneuerbaren Energien in der Anwendung. Die Bedeutung einer nachhaltigen Aquakultur für die Ernährung der Menschen und den Schutz der Weltmeere wird dargestellt.

Nach dem Rundgang durch die Störzucht und die tropische Plantage können die Besucher in den Restaurants und einer Bar Delikatessen des Tropenhauses genießen.

Vielfältige Möglichkeiten für Anlässe aller Art machen das Tropenhaus zu einem beliebten Ausflugsziel für jedes Wetter.

Weitere Exkursionsziele an diesem Tag waren der Besuch des Betriebes Knutti. Dieser kleine landwirtschaftliche Betrieb spezialisiert sich auf Schafsmilchproduktion und wurde im vorigen Jahr in die Marke „Das Beste aus dem Berner Oberland“ integriert. Ebenso ist die Familie Mitglied der Vereinigung Frutigtaler Bergprodukte. Hier konnten die Exkursionsteilnehmer/innen einige spannende Dinge über Landwirtschaft und Markenbildung in der Schweiz erfahren, aber auch die Verkostung von Hobelkäse und Schafsmilch - Glace waren Highlights des Besuchs.

Der nächste Termin führte uns in den Naturpark Blausee und zu einer Besichtigung der dort anliegenden Bio-Forellenzucht. Auch hier konnte durch Direktor Baillods  einiges über Markenbildungsprozesse in Erfahrung gebracht werden, da der Blausee und seine Bioforellen eine der ältesten und stärksten Marken der Schweiz besitzt, aber auch an der Marke „Das Beste aus der Region“ Anteil nimmt.

Nach der Führung durch die Fischzucht wurden die Teilnehmer/innen bereits von Hr. Grossen, Geschäftsführer der Planungsregion Kandertal (5 Kommunen/15.000 EW), und Hr. Egger, Gemeinderatspräsident Frutigen, zu einer Präsentation über die Region erwartet, die zu einer spannenden Diskussion  über die Auswirkungen des Tunnelprojekts und des Tropenhauses auf das Kandertal, aber auch über Regionalplanung und Entwicklung im Vergleich Österreich - Schweiz führten. Der Abend klang in einem gemütlichen Aperó am Blausee aus, im Laufe dessen die Diskussion mit den beiden Herren fortgesetzt werden konnte.

Am nächsten Tag verließ die LAG Schilcherland das Berner Oberland und besuchte die Fa. Jenni Energietechnik im Emmental. Hier konnte die Produktion von Solarspeichern ebenso wie Europas erstes 100% solarbeheiztes Mehrfamilienhaus besichtigt werden. Auch wurde das Regionale Projekt „Oil of Emmental“ vorgestellt, welches spannende Einblicke in die nachhaltige Nutzung heimischer, erneuerbarer Energie geben konnte.

Als letzten Programmpunkt wurde der Emmentaler Schaukäserei in Affoltern ein Besuch abgestattet. Die Schaukäserei ist eines der ältesten touristischen Leitprojekte des Emmentals und in ihrer Auslastung auch das Erfolgreichste.

In der Schaukäserei wurden wir vom Gemeinderatspräsidenten der Gemeinde Affoltern, Hr. Kobel und der Geschäftsführerin der Planungsregion Emmental (42 Kommunen/90.000 EW) Fr. Wiedmer begleitet, die uns im Anschluss an die Führung noch bei einem Nachmittagskaffee für Fragen und Antworten zur Verfügung standen.

  Obmann Bgm Eichmann resümierend: „Gerade die ausgewählte Kombination der Exkursionsorte mit ihren für uns vergleichbaren Inhalten und die Treffen mit Entscheidungsträgern vor Ort, brachte uns in der Entscheidungsfindung über die Wichtigkeit des Koralmtunnels, des dazugehörigen Bahnhofs und im Prozess der Markenbildung für unsere Regionsmarke Schilcherland  einen entscheidenden Schritt weiter.“

Fotos: Alois Rumpf

1. Exkursion - Westerwald und Eifel 2009

Die  Leader-Aktionsgruppe Schilcherland ist in den vergangenen Monaten nun  auch in der Markenbildung aktiv geworden.

Aus diesem Grund wurde eine Exkursion in die Eifel – eine Region zwischen Aachen, Trier und Koblenz - beschlossen. In dieser Region beschäftigt man sich bereits seit 2002 mit der Markenbildung.

Von 6. April bis 9. April 2009 hatte die LAG Schilcherland die Möglichkeit, sich vor Ort mit Entscheidungsträgern auszutauschen. Gleichzeitig war eine Besichtigung des ICE-Bahnhofs Montabaur und des angeschlossenen ICE-Parks  ein „Unternehmer-Park“ geplant, der neu errichtet wurde.

Natürlich fuhr man nach der Landung am Flughafen Köln mit dem ICE, der mit rund 300 km/h die Strecke Köln-Montabaur die Gäste in kürzester Zeit  zum  1. Etappenziel brachte.

Dieser ICE-Bahnhof ist gegen den Widerstand der Bevölkerung und dem ursprünglichen Zweifel der fehlenden Frequenz, der Unwirtschaftlichkeit, der Umweltbeeinträchtigung unter dem Motto: „Rheinland Pfalz darf nicht abgekoppelt werden“ 2002 errichtet worden und bestätigt mittlerweile die Richtigkeit der Entscheidung, da nicht nur  die A3, die fast parallel dazu verläuft mit ihren 80.000 – 100.000 Fahrzeugen täglich entlastet, sondern auch eine tägliche Frequenz von 3.000 Pendlern aufweist.

Mittlerweile bietet die Infrastruktur  rund um den Bahnhof 800 Arbeitsplätze in 40 Unternehmen an und  in naher Zukunft wird dort auch ein FAC- Factory Outlet Center errichtet werden, das, so die Aussage von Stadtplanerin Lydia Berressem, aufgrund fehlender Unternehmen in Montabaur kaum Widerstand erzeugte.

Mit der Besichtigung des ICE-Bahnhofs wurde auch ein Treffen mit der Leader-Aktionsgruppe Westerwald verbunden. Die Struktur der LAG Westerwald ist mit der vom Bezirk Deutschlandsberg vergleichbar, durch die mittelständische Wirtschaft und denselben Handlungsfeldern wie im Schilcherland.

Dies  konnte man bei der Vorstellung des Landkreises im Sitzungssaal des Kreishauses Montabaur von RegDir Achim Schwickert, als Vertreter des Landrates, und von Arno Schürg und Jürgen Braun, Mitarbeiter der Kreisverwaltung und Geschäftsstelle der LAG, erfahren.

Der LAG Westerwald hat eine Fläche von 801 km² und 148.000 EW (Deutschlandsberg 860 km², über 60.000 EW) und umfasst 164 Ortsgemeinden aus 8 Verbandsgemeinden in den Landkreisen Westerwald und Altenkirchen.

Im Bereich der Landwirtschaft sind Betriebe innerhalb kürzester Zeit von über 800 auf 90 Betriebe geschrumpft, welche jetzt alle größere Dimensionen haben.

Großer Wert wird auf erneuerbare Energie gelegt und die über 100 Windräder bestätigen dies, wobei dies eine subjektive Beeinträchtigung der Landschaft darstellt. Auch durch die Clusterbildung, Glas-Keramik-Metall mit dazugehöriger Fachhochschule, ist  die Arbeitslosigkeit kein gravierendes Thema, sie liegt derzeit bei 5,8%.

Die demographische Entwicklung ist der des Bezirkes Deutschlandsberg ähnlich. Die Bemühungen der Region zeigen sich daher in einer Reihe von sinnvollen Maßnahmen, diesen Entwicklungen entgegenzuwirken. Dazu gehört laut Jürgen Braun auch „Bürgerfreundlichkeit“, alles unter dem Motto: „Westerwald - und Dein Leben hat Zukunft“.

Die nächsten Tage gehörten ganz der Region Eifel, wobei die Vorstellung in perfekter Art durch die Eifel Tourismus GmbH, mit Geschäftsführer Klaus Schäfer und dem Geschäftsführer der Regionalmarke Eifel GmbH, DKfm Markus Pfeifer erfolgte.

Die Regionalmarke Eifel erstreckt ihr Handlungsgebiet über zwei Bundesländer - Westfalen und Rheinland Pfalz - und umfasst 10 Landkreise, 53 Kommunen, 700.000 ha Fläche und 900.000 Einwohner sowie drei LAG´s.

Mit der Regionalmarke EIFEL sollte eine Marke samt Logo geschaffen werden, durch welche die Konsumenten die besondere Qualität aus der Eifel direkt erkennen können. Dabei symbolisiert das Markenlogo mit gelben „e“ vor vierfarbigem Hintergrund die Vielfalt der verschiedenen Qualitätsprodukte aus den vier Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Handwerk und Tourismus.

Die Aufgabe der Regionalmarke ist Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und die Koordination eines geschlossenen Qualitätsmanagements zu garantieren. Ihr gehören derzeit 250 Markennutzer, 81 Partner und  5 Gesellschafter an.

Die Ziele liegen in der Wettbewerbsverbesserung in Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Landschaft, sowie die Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum, wie dies auch die Bürgermeisterin von Prüm, Mathilde Weinandy, bestätigte.

Von der eifel’schen Gastfreundschaft konnte sich die Delegation aus dem Schilcherland auch bei einem Empfang durch Landrat Roger Graef im Regionalmarke Eifel zertifizierten Betrieb Gasthaus Herrig überzeugen, bei welchem auch ein Gastgeschenk aus dem Schilcherland – unter anderem mit den Leitprodukten der Region Schilchersekt und Kürbiskernöl – an den Landrat überreicht werden konnte.

Nach Spezialitäten der Eifeler Küche wurde anschließend der Gröner Hof – ein zertifizierter Direktvermarkter – besucht, samt Fleischverarbeitung und Schaukäserei.

Am letzten Tag der Exkursion stand noch eine Führung der Milch Union Hocheifel (M.U.H.) mit ihren 650 Mitarbeitern und einer Jahresverarbeitungsmenge von 1,2 Milliarden Liter Milch als zweitgrößter milchverarbeitende Betrieb Deutschlands, sowie ein Besuch im Holzkompetenzzentrum Rheinland bei der LAG Nordeifel am Programm.

Als Resümee der Exkursion prasselte in vielen Gesprächen mit den Chefkümmerern der Zukunftsinitiative Eifel, der LAG Bitburg-Prüm, durch Erfahrungsberichte der Regionalmarke Eifel und der Eifel Tourismus GmbH, in Präsentationen der Betriebe und politischen Verantwortlichen eine Menge an Informationen, Anregungen und Ideen auf die 16-köpfige weststeirische Delegation, die von Bgm Dir. Walter Eichmann angeführt wurde, ein.

Organisatorisch wurde die Delegation der LAG Schilcherland von Mag. (FH) Susanne Hubmann, Koordinatorin der LAG Schilcherland, begleitet, welche auch im Vorfeld das Programm gemeinsam mit den Ansprechpartnern Arno Schürg und Lydia Berressem für Montabaur und Klaus Schäfer für die Eifel gestaltete.

Die weiteren Teilnehmer  - teilweise mit Gattinen - waren die Landtagsabgeordneten Manfred Kainz und Walter Kröpfl, die Bürgermeister Ing. Karl Schober, Josef Steiner, Mag. Josef Wallner, EU-Regionalmanager Mag. Lasse Kraack, Geschäftsführer des Technologiezentrums 47 Grad Nord Mag. Christoph Kovacic und ÖGB-Leitung Günther Krainer.

Mag. Susanne Hubmann: „ Eine Fülle von Ideen, Fragen, Konzepten und viele neue Kontakte zwingt unsere LAG Schilcherland – als eine der größten von 19 LAGs in der Steiermark – eine professionelle, konsequente Arbeit in der Überlegungsphase unter Einbindung aller Bereiche, wie Qualifizierung, Herkunft etc. durchzuführen, den Umgang mit Unternehmern als Partner zu forcieren und auch bei zu erwartenden Problemen durchzutauchen. Die Betreuung und Finanzierung sowie regionale Aufstellung sind als Nächstes zu klären.

Bgm Dir. Walter Eichmann resümierend: „Im  Mittelpunkt muss stets die Sache sein und wenn man  mal im Prozess ist, darf man auch bei Rückschlägen nicht locker lassen. Es darf hier auch kein Kirchturmdenken geben und die Parteipolitik muss hintangehalten werden, um den Erfolg des Ganzen nicht zu gefährden.“ Mit einem Wort: „Es wartet viel gemeinsame Arbeit auf die LAG Schilcherland“.

Foto: Alois Rumpf

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